DFB-Pokal: Frankfurt schlägt HSV-Notelf mit 3:1
Veröffentlicht am: 27.10.2026 um 19:55 Uhr | dpa, AD HOC NEWSHamburg verliert sechs Stammkräfte
- Eintracht Frankfurt gewann am Dienstag beim Hamburger SV mit 3:1 und zog ins Achtelfinale des DFB-Pokals ein.
- Robin Koch erzielte in der 56. Minute die Frankfurter Führung vor 57.000 Zuschauern.
- Das Bundesliga-Duell zwischen beiden Teams folgt am Sonntag um 17.30 Uhr in Frankfurt.
Eintracht Frankfurt erreicht das Pokal-Achtelfinale
Eintracht Frankfurt hat den Hamburger SV im DFB-Pokal mit 3:1 (0:0) besiegt und das Achtelfinale erreicht. Kapitän Robin Koch leitete den Erfolg in Hamburg mit seinem Treffer in der 56. Minute ein.
Koch eröffnet die entscheidende Phase
Jonathan Burkardt erhöhte in der 71. Minute, ehe der eingewechselte Younes Ebnoutalib vier Minuten später auf 3:0 stellte. Hamburg gelang durch Terem Moffi in der 79. Minute nur noch der Anschlusstreffer.
HSV tritt mit Notelf an
Vor 57.000 Zuschauern fehlten dem HSV sechs verletzte Stammkräfte. Kapitän Nicolai Remberg, Fabio Vieira, Bilal Nadir, Nicolas Capaldo, Jordan Torunarigha und Yussuf Poulsen konnten nicht eingesetzt werden.
Die Hamburger hielten die Partie trotz ihrer personellen Probleme lange offen und waren phasenweise die aktivere Mannschaft. Nach einem Zusammenprall mit Frankfurts Torhüter Noah Atubolu musste Abwehrchef Sebastiaan Bornauw zur Pause ausgewechselt werden.
Bundesliga-Revanche am Sonntag
Für den HSV bietet sich bereits am Sonntag die nächste Gelegenheit gegen Frankfurt. Das Bundesliga-Spiel beginnt um 17.30 Uhr in Frankfurt; Bornauws Einsatz ist nach seiner Verletzung offen.
Das Pokalspiel war der erste von zwei Vergleichen zwischen Hamburg und Frankfurt innerhalb weniger Tage. In der Bundesliga steht am Sonntag in Frankfurt die unmittelbare Revanche an, wodurch beide Partien sportlich eng miteinander verknüpft sind.
Für Eintracht Frankfurt besitzt der Erfolg über den direkten Konkurrenten mehrere Ebenen: Das Team erreicht das Achtelfinale, sammelt nach einem durchwachsenen Saisonstart Selbstvertrauen und bleibt im Rennen um einen Wettbewerb, der einen Weg in den internationalen Fußball eröffnen kann. Der Sieg fiel zudem trotz einer torlosen ersten Hälfte erst nach der Pause deutlich aus.
Personallage belastet den HSV
Hamburg musste im Pokal auf sechs verletzte Stammkräfte verzichten. Die Verletzung von Sebastiaan Bornauw verschärfte die Situation zusätzlich, weil der Abwehrchef nach der Halbzeit nicht weiterspielen konnte. Die personelle Belastung begrenzte die Möglichkeiten des Bundesliga-Elften, auch wenn die Mannschaft die Partie lange offenhielt.
Frankfurt nutzte die größeren Wechseloptionen effektiver. Besonders auffällig war, dass Younes Ebnoutalib zunächst auf der Bank saß und nach seiner Einwechslung unmittelbar traf. Für Hamburg wird entscheidend, ob bis zum Ligaduell weitere Spieler zurückkehren und wie die Mannschaft den Ausfall ihres Abwehrchefs kompensiert.
