AuswĂ€rtiges Amt erwĂ€gt Schutzprogramm fĂŒr LGBTQIA aus Uganda
30.05.2023 - 19:25:04Um akut gefĂ€hrdete Aktivisten zu schĂŒtzen, sei "die Ausweitung von Schutzprogrammen auf diesen Personenkreis ein möglicher, wichtiger Ansatzpunkt", sagte Amtsberg am Dienstag. Das neue Gesetz sieht drakonische Strafen fĂŒr gleichgeschlechtlichen Geschlechtsverkehr vor, die bis hin zur Todesstrafe reichen.
Auch die "Werbung" fĂŒr HomosexualitĂ€t, die Vermietung von RĂ€umlichkeiten fĂŒr "homosexuelle Handlungen" sowie die Teilnahme an gleichgeschlechtlichen Hochzeiten werden unter Strafe gestellt. "Das Gesetz stellt eine massive Verletzung der grundlegenden Menschenrechte queerer Personen dar", kritisierte Amtsberg. "Jede Person hat das Recht auf ein Leben in Sicherheit und die freie Entfaltung ihrer Persönlichkeit und damit zu leben wie und zu lieben wen man will." Deutschland baue nun "seine SolidaritĂ€t und UnterstĂŒtzung fĂŒr die LGBTQIA+-Community vor Ort" aus, um sie und ihre Arbeit zu schĂŒtzen. "DarĂŒber hinaus mĂŒssen unsere Mittel dahingehend ĂŒberprĂŒft werden, dass sie keine Anti-LGBTQIA+-KrĂ€fte in Uganda stĂ€rken", sagte die Menschenrechtsbeauftragte. "Der internationale Schutz fĂŒr die LGBTQIA+-Community in Uganda ist heute entscheidender denn je."
dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH


