Berlins Justizsenatorin Badenberg will mehr KI
30.06.2025 - 05:00:00 | dts-nachrichtenagentur.deEs unterstĂŒtze Richter bei Asylverfahren, indem es Erkenntnisse zu HerkunftslĂ€ndern zusammenstelle, sagte Badenberg. Damit ersetze das System die aufwendige Suche in zahlreichen Datenbanken durch einen zentralen Chatbot und fasse die umfangreichen Suchergebnisse strukturiert zusammen. "Dies erleichtert die Durchdringung des Prozessstoffes fĂŒr die richterliche Entscheidungsfindung", so Badenberg. Die Senatorin schrĂ€nkte zugleich ein: "Entscheidungen in unserem Rechtsstaat werden von Menschen getroffen und das muss so bleiben." Bei alldem blieben derlei Anwendungen Assistenzsysteme, die keine gerichtlichen Entscheidungen ersetzten. "Was mir ganz wichtig ist: Entscheidungen trifft weiterhin allein der Richter - nicht der Algorithmus." Die Personallage sei angespannt. In den nĂ€chsten Jahren wĂŒrden bis zu 600 Mitarbeiter in den Ruhestand gehen, sagte die Senatorin. Insgesamt hat die Justiz 10.500 BeschĂ€ftigte und Bedienstete, hinzu kommen rund 2.000 NachwuchskrĂ€fte. "Der demografische Wandel sorgt dafĂŒr, dass der Bewerberkreis kleiner wird", so die Justizsenatorin. "Wir stehen im Wettbewerb mit der Privatwirtschaft und in der Hauptstadt zusĂ€tzlich mit dem Bund - und das um die besten Köpfe."
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