Wagenknecht, Söder-Forderung

Wagenknecht unterstĂŒtzt Söder-Forderung nach Sofortarrest

20.06.2024 - 21:30:49 | dts-nachrichtenagentur.de

Die BSW-Vorsitzende Sahra Wagenknecht unterstĂŒtzt die Forderungen von CSU-Chef Markus Söder nach einem Sofortarrest fĂŒr ausreisepflichtige GefĂ€hrder und StraftĂ€ter, um sie zur freiwilligen RĂŒckkehr in ihre HeimatlĂ€nder zu bewegen.

Sahra Wagenknecht (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Sahra Wagenknecht (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Wagenknecht sagte am Donnerstagabend dem TV-Sender "Welt": "Bei GefĂ€hrdern und StraftĂ€tern ist das eine sehr sinnvolle Forderung. Die Menschen verstehen doch nicht, wieso wir Asylbewerbern oder auch bereits Anerkannten Schutz gewĂ€hren, die am Ende dann StraftĂ€ter werden, die am Ende hier Gewalt verĂŒben." Die GrĂŒnderin des nach ihr benannten BĂŒndnisses weiter: "Wer hier unseren Schutz in Anspruch nimmt und sich dann zur GefĂ€hrdung entwickelt fĂŒr unsere BĂŒrgerinnen und BĂŒrger, da darf man nicht abwarten, bis dann ganz schlimme Dinge geschehen. Also das finde ich richtig." Zustimmung kam von Wagenknecht auch zum Vorschlag des bayerischen MinisterprĂ€sidenten fĂŒr ein Bundesausreisezentrum: "FĂŒr GefĂ€hrder und fĂŒr Menschen, die hier schon mit Gewaltdelikten auffĂ€llig geworden sind, finde ich das richtig."

Allerdings gebe es zurzeit in Deutschland 250.000 Menschen, die eigentlich keinen Schutzstatus hĂ€tten. Wagenknecht: "SelbstverstĂ€ndlich kann man schlecht eine Ausreise-Einrichtung fĂŒr 250.000 Menschen einrichten. Das ist das Problem." Hier mĂŒsse es "noch andere Hebel geben". So bezögen Menschen, die keinen Anspruch auf Schutz haben, trotzdem relativ hohe Leistungen im europĂ€ischen Vergleich. Noch wichtiger aber sei es, die Zahl der neu Hinzukommenden zu reduzieren, weil sonst sich das Problem immer mehr aufstaue. Wagenknecht: "Also da durchaus Zustimmung zu Forderungen aus der Union." Dazu gehört fĂŒr sie auch die Debatte ĂŒber eine Drittstaaten-Lösung. Derzeit sei es so, dass jeder, der nach Deutschland komme, faktisch bleiben könne. Allein ĂŒber Abschiebungen werde man das Problem nicht lösen können. Wenn man in einem Drittstaat mit rechtsstaatlichen Verfahren die herausfiltern wĂŒrde, die ernsthaft einen Asylanspruch hĂ€tten, und allen anderen das klare Signal gebe, dass sie keine Chance hĂ€tten, nach Deutschland zu kommen, wĂ€re das fĂŒr Wagenknecht "eine nachhaltige Regelung". Kritisch bewertete die BSW-Vorsitzende die Verhandlungen zwischen den Regierungschefs der LĂ€nder und Bundeskanzler Olaf Scholz: "Die Menschen erwarten, dass hier etwas passiert, und nicht nur, dass sich die MinisterprĂ€sidenten und der Kanzler die BĂ€lle zuspielen oder hin und herschieben, wer die Verantwortung hat."

So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlĂ€ssliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
FĂŒr. Immer. Kostenlos.
politik | 65350686 |