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Mehrere LĂ€nder halten Angriffe auf Stromnetz geheim

30.04.2026 - 05:00:00 | dts-nachrichtenagentur.de

Die BundeslĂ€nder gehen sehr unterschiedlich mit Informationen ĂŒber Angriffe auf die Strominfrastruktur um.

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Bayern - Strommast (Archiv) 30.04.2026 - Bild: via dts Nachrichtenagentur
Das zeigt eine Recherche des Podcasts "104 Stunden Blackout" des "Tagesspiegels". WĂ€hrend LĂ€nder wie Hamburg, Bremen und Nordrhein-Westfalen detaillierte Zahlen zu Sabotage- und StörfĂ€llen in den Jahren 2024 und 2025 offenlegten, stufen demnach Bayern, Schleswig-Holstein und Baden-WĂŒrttemberg entsprechende Daten als Verschlusssache ein.

NRW meldete insgesamt 375 politisch motivierte Straftaten gegen Energieversorgungsbetriebe und -einrichtungen, ĂŒberwiegend aus dem linken Spektrum. Hamburg registrierte drei FĂ€lle, darunter einen Cyberangriff auf die Website eines Stromversorgers. Bremen verzeichnete zwei VorfĂ€lle.

Mehrere LĂ€nder wie Hessen, ThĂŒringen und Sachsen erklĂ€rten, ihnen seien keine einschlĂ€gigen Taten bekannt. In Brandenburg, Rheinland-Pfalz und dem Saarland wurden einzelne FĂ€lle erfasst, darunter ein mit einer FlusssĂ€ge durchgetrennter Strommast in Albig (Rheinhessen) sowie der Anschlag nahe der Tesla-Fabrik in GrĂŒnheide, fĂŒr den ein angebliches Bekennerschreiben der linksextremen "Vulkangruppe" gefunden wurde.

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