Russland, Ukraine

Bundesregierung will Schröder nicht als Ukraine-Verhandler

11.05.2026 - 12:07:46 | dts-nachrichtenagentur.de

Die Bundesregierung will Altkanzler Gerhard Schröder (SPD) nicht als Verhandler im Krieg zwischen Russland und der Ukraine.

Gerhard Schröder (Archiv) - Foto: via dts Nachrichtenagentur
Gerhard Schröder (Archiv) - Foto: via dts Nachrichtenagentur
"Russland weiß, wer die Ansprechpartner in Europa sind", sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius am Montag der dts Nachrichtenagentur, es gebe "ein klar definiertes Vermittlungsumfeld".

Falls Russland ernsthaft verhandeln wolle, seien die entsprechenden Personen auf europäischer Seite bekannt. Namen wollte der Regierungssprecher aber nicht nennen. Die Bundesregierung werde sich jedoch "weiter an den Vermittlungsbemühungen beteiligen", beteuerte der Regierungssprecher.

Europa reklamiere einen Anteil an einem möglichen Friedensprozess und es liege an Russland, "diese Beteiligung Europas zu akzeptieren". Die Bedingungen für einen Waffenstillstand seien "öffentlich hinreichend dargelegt" und insofern warte man auf "substanzielle Signale aus Moskau, dass es auf der Grundlage dieser Fakten, die schon seit Wochen bekannt sind, Verhandlungen führen möchte", sagte Kornelius.

So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für. Immer. Kostenlos.
de | politik | 69304134 |

Weitere Meldungen

Ukraine lehnt Schröder als Vermittler ab Der ukrainische Botschafter in Deutschland, Oleksij Makejew, lehnt den Vorschlag von Russlands Präsident Wladimir Putin ab, den früheren Bundeskanzler Gerhard Schröder zum Vermittler in Friedensgesprächen zu machen. (Politik, 11.05.2026 - 14:25) weiterlesen...

Uneinigkeit bei Bundestagsparteien über Putins Schröder-Vorstoß In Berlin gehen die Reaktionen auf Signale aus Moskau und den Vorschlag einer Vermittlerrolle für Altkanzler Gerhard Schröder (SPD) auseinander. (Politik, 10.05.2026 - 15:06) weiterlesen...

Regierungskreise: Putins Verhandlungsoption unglaubwürdig Die Äußerungen des russischen Präsidenten Wladimir Putin zu einem möglichen baldigen Ende des Krieges zwischen Russland und der Ukraine und einer möglichen Vermittlung durch Altkanzler Gerhard Schröder (SPD) stoßen in der Bundesregierung auf deutliche Skepsis.Aus Regierungskreisen in Berlin hieß es, man habe die Äußerungen zur Kenntnis genommen. (Boerse, 10.05.2026 - 14:45) weiterlesen...

SPD-Außenpolitiker offen für Putin-Vorschlag zu Schröder SPD-Außenpolitiker zeigen sich offen für Wladimir Putins Vorschlag, Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder als Vermittler im Ukraine-Krieg einzusetzen. (Politik, 10.05.2026 - 12:11) weiterlesen...

Strack-Zimmermann zweifelt an Schröder als Ukraine-Vermittler Die FDP-Europapolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann hat sich skeptisch zu dem Vorschlag von Russlands Staatschef Wladimir Putin geäußert, Altkanzler Gerhard Schröder (SPD) als Vermittler im Krieg mit der Ukraine einzusetzen."Ein Vermittler in diesem Krieg muss von beiden Seiten akzeptiert werden", sagte Strack-Zimmermann den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. (Politik, 10.05.2026 - 11:11) weiterlesen...

Putin bringt Altkanzler Schröder als Vermittler ins Gespräch. Und sagt, er wäre für Hilfe dankbar. Man kennt sich, man schätzt sich: Nun hat Kremlchef Putin seinen Freund Gerhard Schröder als Vermittler im Ukraine-Krieg ins Spiel gebracht. (Ausland, 10.05.2026 - 03:05) weiterlesen...