Militär, Luftfahrt

Flugsicherung plant bundesweites Drohnenabwehr-Netz

12.06.2026 - 06:00:00 | dts-nachrichtenagentur.de

Die Deutsche Flugsicherung (DFS) plant gemeinsam mit dem Rüstungsunternehmen Hensoldt und der Deutschen Telekom ein bundesweites Drohnendetektions- und Abwehrnetz.

Flugsicherung plant bundesweites Drohnenabwehr-Netz
Militär - Drohne (Archiv) 12.06.2026 - Bild: via dts Nachrichtenagentur
Das berichtet die "Welt am Sonntag".

Der "Aktionsplan Drohnen Deutschland" sieht eine KI-gestützte Plattform vor, die Daten von Mobilfunkmasten mit stationären Drohnen-Detektions- und Abwehranlagen an Flughäfen, Kraftwerken und Bundeswehr-Einrichtungen verbindet. Die von dezentralen Überwachungssensoren gemeldeten Daten sollen zusammengeführt und automatisiert ausgewertet werden. Ziel ist ein bundesweites Drohnen-Luftlagebild, das die Basis einer zivilen und militärischen Drohnenabwehr bilden soll.

"Die technologischen Fähigkeiten zur Drohnenabwehr sind bei deutschen Herstellern vorhanden. Doch um im Fall einer Bedrohung handlungsfähig zu sein, braucht es eine Architektur, die die verschiedenen Systeme zur Erkennung, Klassifizierung und Bekämpfung von Drohnen koordiniert", sagte Hensoldt-Vorstandschef Oliver Dörre der "Welt am Sonntag". Das Unternehmen bietet selbst Systeme zur Drohnenerkennung und Bekämpfung an. Lösungen anderer Unternehmen sollen aber ebenfalls zum Einsatz kommen. Die Plattform solle Systeme aller Hersteller integrieren können, so Dörre.

de | politik | 69524024 |

Weitere Meldungen

Merz verteidigt FCAS-Aus Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat die Entscheidung verteidigt, das deutsch-französische Vorhaben, gemeinsam mit Spanien einen Kampfjet der sechsten Generation zu entwickeln, zu beenden."Präsident Macron und ich haben es uns in dieser Frage eines deutsch-französischen Kampfflugzeuges wirklich nicht leicht gemacht", sagte Merz am Mittwoch zum Auftakt der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) in Berlin. (Politik, 10.06.2026 - 15:01) weiterlesen...

Drei Konsortien bewerben sich für Satellitenprojekt Spock 2 Fast zeitgleich bilden oder erweitern die Rüstungs- und Raumfahrtunternehmen Airbus, Rheinmetall und OHB insgesamt drei verschiedene Konsortien oder Kooperationen, um sich für das Satellitenaufklärungs-Projekt "Spock 2" der Bundeswehr zu bewerben. (Politik, 10.06.2026 - 12:40) weiterlesen...

Nach FCAS-Aus - Airbus: Können eigenen Kampfjet entwickeln Airbus zeigt sich nach dem Aus des gemeinsamen deutsch-französischen Kampfjet-Projekts FCAS selbstbewusst und dringt auf eine schnelle politische Entscheidung zur Zukunft der Kampfflugzeugentwicklung."Wir haben die Fähigkeiten, einen eigenen Jet zu entwickeln, die Luftwaffe hat Bedarf daran und Deutschland hat das Geld dazu", sagte der Gesamtbetriebsratsvorsitzende von Airbus Defence and Space, Thomas Pretzl, den Zeitungen der Mediengruppe Bayern. (Wirtschaft, 09.06.2026 - 16:16) weiterlesen...

Röwekamp fordert nach FCAS-Aus neue Rüstungskooperationen Nach dem offiziellen Aus für das deutsch-französische Kampfjet-Projekt FCAS pocht der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Bundestag, Thomas Röwekamp (CDU), auf neue internationale Kooperationen.Das Scheitern von FCAS sei bedauerlich, denn Europa brauche gerade in der Luftverteidigung und bei Zukunftstechnologien mehr Zusammenarbeit und nicht weniger, sagte Röwekamp der "Rheinischen Post". (Politik, 09.06.2026 - 07:41) weiterlesen...

USA listen BYD und Alibaba als chinesische Militärunternehmen Die US-Regierung hat die chinesischen Konzerne Alibaba, BYD und Baidu auf eine schwarze Liste "chinesischer Militärunternehmen" gesetzt. (Ausland, 09.06.2026 - 06:52) weiterlesen...

Bericht: Staatseinstieg bei Panzerbauer KNDS wackelt Der schon sicher geglaubte Staatseinstieg beim Panzerbauer KNDS könnte noch einmal ins Wanken geraten. (Boerse, 08.06.2026 - 07:01) weiterlesen...