KrankenhÀuser warnen vor Transparenzgesetz
20.02.2024 - 06:33:23
"Kliniken haben nichts gegen Transparenz: Wenn es durch den geplanten Transparenzatlas gelingt, Informationen fĂŒr Patienten verstĂ€ndlicher aufzubereiten, begrĂŒĂen wir das. Wir kritisieren aber, dass der Minister das Transparenzgesetz nutzen will, um den HĂ€usern Leistungsgruppen zuzuweisen und sie in Level einzuteilen", sagte DKG-Chef Gerald GaĂ der "Rheinischen Post" (Dienstagsausgabe).
Lauterbach wolle festlegen, welche FÀlle jedes Haus behandeln darf und welche nicht. "Dabei kennt er die VerhÀltnisse in den 1.900 Kliniken gar nicht. Lauterbach will an den LÀndern vorbei Fakten schaffen, bevor die eigentliche Krankenhausreform kommt."
GaĂ sorgt sich, dass die SPD-LĂ€nder dem Transparenzgesetz dennoch zustimmen: "Ich habe die Sorge, dass die LĂ€nder mit SPD-Beteiligung nun ausscheren und aus purer Parteitaktik fĂŒr das Transparenzgesetz stimmen, um ihren Parteifreund Lauterbach nicht zu beschĂ€digen. Zudem lockt der Minister sie mit angeblichen Milliarden-Hilfen, die er an das Transparenzgesetz gekoppelt hat. Das ist fĂŒr uns Erpressung."


