7:3 in Mannheim: Effektive EisbÀren machen ersten Schritt
24.04.2026 - 22:01:31 | dpa.deDank ihrer EffektivitĂ€t haben die EisbĂ€ren Berlin gegen die Adler Mannheim einen ersten Schritt in Richtung Titelverteidigung in der Deutschen Eishockey Liga gemacht. Der Club aus der Hauptstadt gewann auswĂ€rts mit 7:3 (3:0, 2:0, 2:3) und braucht damit nur noch drei Siege, um die Best-of-Seven-Serie fĂŒr sich zu entscheiden. Schon die vergangenen sieben Playoff-Duelle beider Clubs gewannen die Berliner, die am Sonntag (16.30 Uhr) der Gastgeber in der zweiten Partie sein werden. «Wir wollten das erste Spiel gewinnen und das haben wir. Und im Endeffekt ist das alles, was zĂ€hlt in den Playoffs», sagte EisbĂ€ren-StĂŒrmer Manuel Wiederer.
Im Viertelfinale gegen die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven und jĂŒngst gegen den EHC Red Bull MĂŒnchen hielten sich die Mannheimer zu Hause schadlos. Auch gegen die EisbĂ€ren hatten sie vor 13.600 Zuschauern zu Beginn die besseren Chancen, scheiterten aber immer wieder an Schlussmann Jonas Stettmer. Dessen Vorderleute zielten genauer. ZunĂ€chst stand Liam Kirk richtig (8.) und gerade einmal drei Minuten spĂ€ter erhöhte Jean-SĂ©bastien Dea auf 2:0.Â
Berlin trotzt Verletzungssorgen
Die Berliner hatten im Verlauf der Saison mit Verletzungen zu kÀmpfen. Dennoch behielt der DEL-Rekordmeister gegen die Straubing Tigers und den Hauptrunden-Ersten Kölner Haie die Oberhand.
In Mannheim blieben die EisbĂ€ren ihrem Konzept treu und zeigten sich Ă€uĂerst kaltschnĂ€uzig. Noch vor der ersten Drittelpause gelang Les Lancaster das dritte Tor (19.). «Wir mĂŒssen das besser verteidigen», haderte Lukas KĂ€lble im Interview bei «MagentaSport» mit der Defensivleistung. «Jetzt mĂŒssen wir besser ins zweite Drittel reinkommen.»
EisbĂ€ren-Doppelschlag sorgt fĂŒr Vorentscheidung
Es kam anders: KĂ€lble selbst musste kurz nach Wiederbeginn auf die Strafbank. Es dauerte aber bis zur 35. Minute, ehe Ty Ronning das 4:0 erzielte. Markus Vikingstad machte den Doppelschlag binnen 68 Sekunden perfekt.
Die Adler nahmen fĂŒr den letzten Abschnitt einen TorhĂŒterwechsel vor - und sendeten durch Kris Bennett (42.), Alexander Ehl (48.) und John Gilmour (56.) Lebenszeichen. Sie gaben zwar nicht auf, verpassten aber den Anschlusstreffer. Stattdessen stoppten Andreas Eder und Kirk die spĂ€te Aufholjagd mit SchĂŒssen ins verwaiste Mannheimer Tor (57./58.).
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