Kurz vor Titelverteidigung: EisbÀren fehlt nur noch ein Sieg
28.04.2026 - 21:49:37 | dpa.deDen EisbĂ€ren Berlin fehlt im Finale der Deutschen Eishockey Liga nur noch ein Sieg gegen die Adler Mannheim zur erneuten Titelverteidigung. Nach den beiden Erfolgen zum Auftakt setzte sich der Club aus der Hauptstadt auch im dritten Spiel der Finalserie durch und gewann angefĂŒhrt vom Dreifach-TorschĂŒtzen Eric Mik auswĂ€rts mit 5:1 (1:1, 2:0, 2:0).
Schon am Donnerstag (19.30 Uhr/MagentaSport) könnten die EisbĂ€ren in Berlin die zwölfte Meisterschaft klarmachen. Die Adler mĂŒssten indes vier Spiele in Serie gewinnen, um die Berliner noch abzufangen. Bislang gelang es allerdings keiner Mannschaft in einem DEL-Finale, einen 0:3-SerienrĂŒckstand noch zu drehen.
«Mannheim wird es sich nicht gefallen lassen, dass wir in der Serie mit 2:0 fĂŒhren und sehr druckvoll ins Spiel starten», hatte Berlins Verteidiger Eric Hördler gesagt. «Wir wissen, dass die Partie noch hĂ€rter wird.»Â
FĂŒr Wissmann ist frĂŒh Schluss
Die HĂ€rte brachte vor 13.600 Zuschauern aber erst einmal sein Team ins Spiel: Kai Wissmann, der schon im Auftaktduell eine FĂŒnf-Minuten-Strafe plus Spieldauer erhalten hatte, traf nach gerade einmal 21 Sekunden seinen frĂŒheren Mitspieler Maximilian Heim mit der Schulter am Kopf. Der Mannheimer musste zunĂ€chst angeschlagen in die Kabine, Wissmann kassierte dieselbe Strafe wie zuletzt. FĂŒr beide war die Partie vorzeitig beendet.
Mannheim profitierte von der Ăberzahl und kam durch KapitĂ€n Marc Michaelis zur frĂŒhen FĂŒhrung (3.). In einem temporeichen Spiel brauchten die EisbĂ€ren nur ein paar Minuten, um sich von dem DĂ€mpfer zu erholen. Dann kamen sie aber durch Eric Mik zum Ausgleich (11.).Â
Die Hausherren, die mit Justin SchĂŒtz auf ihren besten Playoff-TorschĂŒtzen verzichten mussten, arbeiteten an der erneuten FĂŒhrung. Einmal mehr scheiterten sie aber vor allem an EisbĂ€ren-Schlussmann Jonas Stettmer.Â
Nach Wiederbeginn schafften es die Mannheimer vor den Augen von NHL-Star und Ex-Adler Moritz Seider zunĂ€chst kaum, sich zu befreien. Die Berliner belohnten sich fĂŒr diese Druckphase durch Lester Lancaster (25.) und bauten den Vorsprung wieder durch Mik aus (39.). Im Schlussabschnitt machten es Nationalverteidiger Mik mit seinem dritten Tor - dem ersten Final-Hattrick eines Verteidigers in der DEL ĂŒberhaupt - und Liam Kirk binnen 28 Sekunden deutlich (51./52.).
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