EU, Raumfahrt

ESA-Chef fordert mehr europÀische UnabhÀngigkeit in der Raumfahrt

20.05.2026 - 14:33:06 | dts-nachrichtenagentur.de

Die EuropÀische Weltraumorganisation ESA fordert angesichts geopolitischer VerÀnderungen und neuer US-Entscheidungen deutlich mehr europÀische UnabhÀngigkeit in der Raumfahrt.

Mond (Archiv) - Foto: via dts Nachrichtenagentur
Mond (Archiv) - Foto: via dts Nachrichtenagentur
Europa mĂŒsse sich entscheiden, ob es beim Transport seiner Astronauten von anderen abhĂ€ngig bleiben oder selbst als uneingeschrĂ€nkt handlungsfĂ€hige Raumfahrtmacht auftreten wolle, schreibt ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher in einem Gastbeitrag fĂŒr das Nachrichtenportal T-Online.

Hintergrund sind unter anderem Änderungen der USA am Artemis-Mondprogramm, darunter die Aussetzung der Raumstation Lunar Gateway, an deren Entwicklung die ESA beteiligt war. Diese Entwicklungen gefĂ€hrden laut Aschbacher europĂ€ische ExplorationsplĂ€ne und machen deutlich, wie stark Europa von Entscheidungen anderer Staaten abhĂ€ngig ist.

Aschbacher fordert deshalb den schnellen Ausbau eigener astronautischer FĂ€higkeiten. Eine autonome bemannte Raumfahrt sei kein Luxus, sondern notwendig, um Europas Interessen im All zu sichern. Kooperation bleibe zwar zentral, dĂŒrfe aber nicht in AbhĂ€ngigkeit mĂŒnden.

Zugleich warnt der ESA-Chef vor nationalen AlleingÀngen europÀischer Staaten. Fragmentierung schwÀche Europa, Einheit mache stark, schreibt Aschbacher. Die kommenden Jahre böten mit mehreren internationalen Gipfeln und Budgetentscheidungen ein historisches Zeitfenster, um Europas Rolle in der Raumfahrt neu zu definieren.

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