NordlĂ€nder: Bund muss Förderzusagen fĂŒr Energiewende einhalten
30.11.2023 - 17:19:03Gemeinsam mit den Spitzen der UnternehmensverbĂ€nde und Gewerkschaften beschlossen sie am Donnerstag in Hamburg ein Positionspapier zur StĂ€rkung der Industrie und Beschleunigung der Energiewende. "Das Strompreispaket der Bundesregierung und die Zusagen des Bundes zur Förderung von Innovationsprojekten mĂŒssen umgesetzt werden", sagte Hamburgs BĂŒrgermeister Peter Tschentscher (SPD) nach dem sogenannten Energiekonvent der Konferenz Norddeutschland auf dem GelĂ€nde des Kupferherstellers Aurubis DE0006766504.
Der Norden sei fĂŒr eine erfolgreiche Energiewende besonders gut aufgestellt, sagte Niedersachsens MinisterprĂ€sident Stephan Weil (SPD). "Aber damit wir gleichzeitig ein wichtiger Standort der Grundlagenindustrie bleiben, ist ein BrĂŒckenstrompreis fĂŒr energieintensive Unternehmen unverzichtbar."
Schleswig-Holstein halte an seinem Ziel fest, bis 2040 klimaneutral zu werden, sagte der Leiter der Kieler Staatskanzlei, Dirk Schrödter (CDU). Jetzt sei der Bund gefordert. "Die bisherigen Ziele sind ambitioniert, aber notwendig, damit Deutschland weiterhin wettbewerbsfĂ€hig bleibt." Der Chef der Schweriner Staatskanzlei, Patrick Dahlemann (SPD), betonte: "Aus Sicht von Mecklenburg-Vorpommern ist es besonders wichtig, dass es beim Aufbau eines nationalen Wasserstoffnetzess auch eine West-Ost-Anbindung gibt, die unser Land mit seinen HĂ€fen an der OstseekĂŒste mit den anderen NordlĂ€ndern verbindet."
Durch das Bundesverfassungsgerichtsurteil vom 15. November ist die Finanzierung zahlreicher Projekte aus dem Klima- und Transformationsfonds des Bundes in Frage gestellt.

