Faeser, Erfolge

Faeser sieht Erfolge bei EindÀmmung der irregulÀren Migration

23.04.2025 - 16:21:21

Die geschĂ€ftsfĂŒhrende Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) sieht die Regierung bei der EindĂ€mmung der irregulĂ€ren Migration auf einem guten Weg.

"Die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache", sagte Faeser dem "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe). Es wĂŒrden nicht nur erstmals seit Jahren nicht mehr in Deutschland die meisten AsylantrĂ€ge in Europa gestellt. Auch sei die Zahl der Abschiebungen 55 Prozent höher als vor zwei Jahren, so die SPD-Politikerin.

"Wir haben also die irregulĂ€re Migration bereits massiv zurĂŒckgedrĂ€ngt." Nach Faesers Worten hĂ€tten eine Vielzahl von gesetzlichen VerschĂ€rfungen und operativen Maßnahmen insbesondere bei der BekĂ€mpfung der SchleusungskriminalitĂ€t und Kontrolle der Grenzen Wirkung gezeigt. "Gleichzeitig ist es richtig, dass die kĂŒnftige Bundesregierung auf die weitere Reduzierung der irregulĂ€ren Migration setzt", fĂŒgte die Ministerin hinzu. Dabei mĂŒsse es wie im Koalitionsvertrag vereinbart "immer um rechtsstaatliches und eng abgestimmtes europĂ€isches Handeln gehen". Faeser sagte, in der Migrationspolitik gehe es ums Handeln und nicht um Schlagworte. "Denn Schlagworte lenken manchmal von den Fakten ab." Die Begriffe "illegalen Migration", "irregulĂ€re Migration" und "undokumentierte Migration" werden hĂ€ufig synonym verwendet. Der Großteil der Asylsuchenden, die nach Deutschland kommen, gilt zunĂ€chst als "illegal eingereist", da sie AsylantrĂ€ge nicht vor ihrer Einreise stellen können. In Deutschland können sie allerdings das Grundrecht auf Asyl oder die Garantien der Genfer FlĂŒchtlingskonvention wahrnehmen und legal ein Asylgesuch stellen. Werden die AntrĂ€ge genehmigt, gelten die FlĂŒchtlinge als regulĂ€r aufhĂ€ltig.

@ dts-nachrichtenagentur.de