Rundfunkbeitrag bleibt vorerst bei 18,36 Euro
12.12.2024 - 13:58:45Aus Sicht der LĂ€nder soll der Rundfunkbeitrag in den Jahren 2025 und 2026 nicht steigen. Das sagte Sachsen-Anhalts MinisterprĂ€sident Reiner Haseloff (CDU) nach der MinisterprĂ€sidentenkonferenz in Berlin. Auch Brandenburg bestĂ€tigte die Angaben. MinisterprĂ€sident Dietmar Woidke (SPD) teilte mit: "Nach umfangreichen Diskussionen unter den LĂ€ndern bleiben die BeitrĂ€ge fĂŒr BĂŒrgerinnen und BĂŒrger und Betriebe stabil. Das ist gut." Zuvor hatte "Bild" darĂŒber berichtet.
Allerdings liegt die Frage der Rundfunkbeitragshöhe inzwischen beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe. Die öffentlich-rechtlichen Medien ZDF und ARD reichten im November Verfassungsbeschwerde ein, damit der Beitrag steigt. Wie und wann das Gericht entscheiden wird, ist offen.
Die MinisterprĂ€sidentinnen und MinisterprĂ€sidenten beschlossen in Berlin zudem Ănderungen im Finanzierungsmodell, nach dem der Rundfunkbeitrag generell ermittelt wird.
Die LĂ€nder stritten schon lĂ€nger ĂŒber eine Erhöhung des aktuellen Rundfunkbeitrags um 58 Cent auf 18,94 Euro. Die Erhöhung hatten Finanzexperten - die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) - fĂŒr die nĂ€chste Beitragsperiode von 2025 bis 2028 empfohlen. Die BundeslĂ€nder mĂŒssen sich dem Verfahren zufolge eng daran orientieren.
Aktuell betrÀgt der Rundfunkbeitrag monatlich 18,36 Euro. Haushalte, Firmen und Organisationen zahlen den Beitrag zur Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks mit ARD, ZDF und Deutschlandradio. Insgesamt kommen so rund neun Milliarden Euro jÀhrlich zusammen.

