LĂ€nder erwarten Zusagen des Bundes beim Deutschlandticket
26.06.2025 - 00:00:00Die saarlĂ€ndische Verkehrsministerin Petra Berg (SPD) sagte der Zeitung: "Der Bund will laut Koalitionsvertrag den Anteil der Nutzerfinanzierung und damit den Preis des Deutschlandtickets in der laufenden Legislaturperiode stabil halten. Die LĂ€nder-Verkehrsminister erwarten, dass der Bund die damit verbundenen Mehrkosten finanziert." Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) drĂ€ngt unterdessen auf eine dauerhafte Finanzierung des Fahrscheins. "Die Koalition im Bund hat beschlossen, das Deutschlandticket bis mindestens 2029 fortzufĂŒhren, aber nun muss es dauerhaft abgesichert werden - und zwar zu einem stabilen Preis", sagte der Bahnexperte der Verbandes, Alexander Kaas Elias, der "Rheinischen Post". Da auch die Union dem Koalitionsvertrag zugestimmt habe, "können wir als VCD nur staunen ĂŒber die Stimmen aus der CDU, die am LĂ€nderanteil fĂŒr das D-Ticket rĂŒtteln". Das verunsichere 13,5 Millionen Abonnenten abermals, "wie es weitergeht. Potenzielle Neukunden werden zögern, das Ticket zu kaufen", sagte der Experte. Zuletzt hatte Berlins Regierender BĂŒrgermeister Kai Wegner (CDU) den Bund aufgefordert, das Deutschlandtickets voll zu finanzieren. Der VCD und die Kampagnen-Organisation "Campact" wollen am Freitag vor der bayerischen Landesvertretung, wo die Konferenz der Minister stattfindet, fĂŒr eine stabile Finanzierung des derzeit 58 Euro teuren Deutschlandtickets demonstrieren.


