LĂ€nder wollen Bund zu mehr Geld fĂŒr ĂPNV drĂ€ngen
16.04.2024 - 10:51:17 | dts-nachrichtenagentur.de
Die LĂ€nder wollen den Bund bei der anstehenden Verkehrsministerkonferenz in MĂŒnster zur raschen Bereitstellung von mehr Geld fĂŒr den Ăffentlichen Personennahverkehr (ĂPNV) drĂ€ngen.
FahrgĂ€ste in einer StraĂenbahn (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Das berichtet die "Rheinische Post" (Mittwochsausgabe) unter Berufung auf einen Beschlussvorschlag fĂŒr das Treffen.
Darin heiĂt es, es bestehe laut einer vom Bundesverkehrsministerium in Auftrag gegebenen Studie ein Finanzbedarf von rund 40 Milliarden Euro fĂŒr den ĂPNV bis 2031. "Schon auf Grundlage dieser Studie ist die kurzfristige Bereitstellung weiterer Regionalisierungsmittel zwingend erforderlich, um zumindest die Bestandsverkehre ab dem Jahr 2025 weiter finanzieren zu können", so die LĂ€nder.
Gleichwohl wĂŒrden in der Studie nur "die Mindestbedarfe" ĂŒber die erforderlichen Mittel beziffert. Die LĂ€nder regen daher an, ein weiteres Gutachten erstellen zu lassen, "weil nur auf diese Weise Konsens zum Finanzierungsbedarf erzielt werden kann".
Man bedauere, heiĂt es weiter in der Vorlage, dass der Bund sich bisher weder inhaltlich noch finanziell beteiligen wolle, und "das mit dem Gutachten verfolgte Ziel der Umsetzung der Verkehrswende damit nicht erreichbar ist".
Die Verkehrsminister kommen am Mittwoch und Donnerstag zur Verkehrsministerkonferenz zusammen.
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