Linke, Gehaltskluft

Linke will Gehaltskluft zwischen CEOs und Niedriglöhnern deckeln

04.08.2025 - 12:13:48 | dts-nachrichtenagentur.de

Die Linke will die Kluft zwischen SpitzengehÀltern von Top-Managern und den BeschÀftigten am unteren Ende der Lohnskala mit einer "Lohngerechtigkeitsquote" verringern.

Linken-Parteitag (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Linken-Parteitag (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Unternehmen, die staatliche ZuschĂŒsse erhalten oder an denen der Staat wie etwa bei Volkswagen Anteile hĂ€lt, sollen ihren am schlechtesten bezahlten Mitarbeitern mindestens ein Zwanzigstel des Gehaltes des oder der CEO bezahlen mĂŒssen, schreibt Vize-Parteichef Maximilian Schirmer in einem Papier, ĂŒber welches das "Handelsblatt" (Dienstagsausgabe) berichtet. Aktuell herrsche in deutschen Konzernen eine "absurde Ungleichheit", kritisiert Schirmer: Ein Dax-Vorstandsvorsitzender verdiene aktuell im Schnitt 5,8 Millionen Euro im Jahr. "Das ist das 41-Fache eines normalen BeschĂ€ftigten, bei Adidas sogar das 95-Fache."

Der Mindestlohn summiere sich auf 2.220 Euro brutto im Monat. Wenn der Chef von VW mehr als 10,6 Millionen Euro im Jahr verdiene, sei dies das 400-fache. Wenn Friedrich Merz ein Kanzler fĂŒr die Mehrheit sein wolle, solle er "seine Blackrock-MentalitĂ€t ablegen" und sich an Vorbildern wie Barack Obama und Angela Merkel orientieren, fordert der Linken-Vize-Chef. Obama hatte 2009 in der Krise die TopgehĂ€lter bei Unternehmen, die Staatshilfe erhielten, bei 500.000 Dollar gedeckelt. Angela Merkel warnte 2013 vor "Maßlosigkeit" bei ManagergehĂ€ltern.

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