LĂ€nder vor Treffen mit Merz einig bei Bund-LĂ€nder-Finanzen
25.06.2026 - 15:01:33 | dpa.de
Die BundeslĂ€nder haben sich darauf geeinigt, vom Bund die Ăbernahme von 80 Prozent der durch neue Bundesregelungen oder europarechtliche Regelungen entstehenden Kosten zu fordern. Das sagte der rheinland-pfĂ€lzische MinisterprĂ€sident Gordon Schnieder (CDU), der derzeit den Vorsitz der MinisterprĂ€sidentenkonferenz (MPK) innehat, in Berlin, nach Beratungen der LĂ€nderchefs.Â
Wirksam werden soll die KostenĂŒbernahme durch den Bund erst ab 125 Millionen Euro, auf diese Bagatellgrenze hĂ€tten sich die LĂ€nder ebenfalls verstĂ€ndigt. Darunter solle es zu keiner KonnexitĂ€tswirksamkeit kommen. Als KonnexitĂ€t wird das Prinzip beschrieben: Wer bestellt, bezahlt.Â
Nun hoffe man auf eine «GesamtverstĂ€ndigung» mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). Der niedersĂ€chsische MinisterprĂ€sident Olaf Lies (SPD) sprach bei der Einigung der LĂ€nder von «einem Durchbruch».Â
Am Nachmittag steht das Treffen der LĂ€nderregierungschefs mit Merz an, danach wollen Schnieder sowie der Co-MPK-Vorsitzende, Lies, gemeinsam mit dem Kanzler ĂŒber Ergebnisse informieren.
