Bundesliga, Deutschland

Bayern deklassiert HSV - Dortmund bestätigt Frühform

13.09.2025 - 20:26:59 | dpa.de

Die Münchner lassen dem Aufsteiger nicht den Hauch einer Chance. Borussia Dortmund gibt sich in Heidenheim keine Blöße. Köln rettet in einer wilden Schlussphase in Wolfsburg einen Punkt.

  • Maximilian Beier traf für Dortmund im Spiel beim 1. FC Heidenheim - Foto: Harry Langer/dpa
    Maximilian Beier traf für Dortmund im Spiel beim 1. FC Heidenheim - Foto: Harry Langer/dpa
  • Oliver Burke verlor mit Union Berlin gegen Hoffenheim - Foto: Soeren Stache/dpa
    Oliver Burke verlor mit Union Berlin gegen Hoffenheim - Foto: Soeren Stache/dpa
  • Freiburg und Stuttgart lieferten sich ein hart umkämpftes Bundesligaspiel - Foto: Tom Weller/dpa
    Freiburg und Stuttgart lieferten sich ein hart umkämpftes Bundesligaspiel - Foto: Tom Weller/dpa
  • Die Partie von Wolfsburg gegen Köln musste wegen eines Unwetters unterbrochen werden - Foto: dpa
    Die Partie von Wolfsburg gegen Köln musste wegen eines Unwetters unterbrochen werden - Foto: dpa
  • Harry Kane traf auch gegen den HSV. - Foto: Sven Hoppe/dpa
    Harry Kane traf auch gegen den HSV. - Foto: Sven Hoppe/dpa
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Der FC Bayern bleibt nach einem souveränen Sieg im Nord-Süd-Duell mit dem Hamburger SV Spitzenreiter in der Fußball-Bundesliga. Der Titelverteidiger war dem Aufsteiger beim 5:0 (4:0) von Beginn an in allen Belangen haushoch überlegen und feierte den dritten Sieg im dritten Saisonspiel.

Auch Borussia Dortmund bestätigte seine gute Frühform und ist vorerst neuer Tabellenzweiter. Der BVB setzte sich auch dank einer etwa 70-minütigen Überzahl mit 2:0 (2:0) bei Schlusslicht 1. FC Heidenheim durch. 

Dritter ist Aufsteiger 1. FC Köln, der nach zwei Siegen beim VfL Wolfsburg in einer wilden Schlussphase ein 3:3 (1:1) holte. Bei den Wölfen kam der unter der Woche verpflichtete dänische Fußballstar Christian Eriksen nicht zum Einsatz.

Der SC Freiburg drehte gegen den VfB Stuttgart einen 0:1-Rückstand noch in ein 3:1 (0:1) und feierte den ersten Saisonsieg. Der FSV Mainz 05 wartet dagegen nach dem 0:1 (0:1) gegen RB Leipzig weiter auf das erste Dreipunktespiel. Die TSG Hoffenheim gewann bei Union Berlin mit 4:2 (2:0).

Und wieder trifft Guirassy

Für die von Beginn an dominanten Bayern trafen Serge Gnabry (3. Minute), Aleksandar Pavlovic (9.), Doppelpacker Harry Kane (26., Handelfmeter/62.) und Luis Diaz (29.). Der HSV enttäuschte vor allem in der ersten Hälfte. 

Die Dortmunder spielten in Heidenheim von der 22. Minute an in Überzahl, da der Heidenheimer Budu Siwsiwadse nach einem üblen Foul an Felix Nmecha die Rote Karte sah. Serhou Guirassy (33.) und Maximilian Beier (45.+6) waren für den BVB erfolgreich. 

Die Kölner wollten laut Trainer Lukas Kwasniok der «Party-Crasher» für die Feier anlässlich des 80-jährigen Club-Bestehens des VfL Wolfsburg sein - und der Plan schien zunächst aufzugehen: Luca Waldschmidt (5.) erzielte die frühe Führung für die Gäste. Wegen eines Unwetters musste die Partie Mitte der ersten Hälfte unterbrochen werden. 

Nach dem Wiederbeginn trafen Mohamed Amoura (42.) und Lovro Majer (65.) für den Gastgeber. Köln glich durch Isak Johannesson (90.+1) zwar spät aus. VfL-Kapitän Maximilian Arnold sorgte mit einem Freistoßtor in der neunten Minute der Nachspielzeit noch für die erneute Wolfsburger Führung. Doch Köln schlug durch Jakub Kaminski (90.+14) nochmal zurück.

Leipzig und Hoffenheim siegen auswärts

Ausgerechnet der Ex-Freiburger Ermedin Demirovic (20.) sorgte für die Stuttgarter Führung im Breisgau. Freiburg erhöhte in der zweiten Halbzeit den Druck und wurde durch zwei Tore von Igor Matanovic (81./90.+2, Foulelfmeter) und einen Treffer von Derry Scherhant (86.) belohnt. SC-Profi Johan Manzambi (90.+8) sah in der Nachspielzeit wegen rohen Foulspiels Rot.

Die im Transfer-Sommer neuformierte Leipziger Mannschaft verließ die Arena in Mainz dank des Treffers von Johan Bakayoko (40.) als Sieger. 

Zwei Tore in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit brachten Hoffenheim in Berlin auf die Siegerstraße. Zuerst traf Andrej Kramaric (45.+1) per Elfmeter. Dann erzielte Fisnik Asllani (45.+3) das 2:0. Nach dem Anschlusstreffer von Ilyas Ansah (49.) stellte erneut Asllani (52.) den alten Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Tom Rothe (71.) verkürzte wieder für Union, verursachte aber später im eigenen Strafraum einen Elfmeter, den Tim Lemperle (82.) sicher zum 4:2 verwandelte.

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