Politik nimmt Abschied von AltbundesprÀsident Köhler
18.02.2025 - 10:59:34 | dpa.de
Der frĂŒhere EKD-Ratsvorsitzende Wolfgang Huber hat die Verdienste des gestorbenen AltbundesprĂ€sidenten Horst Köhler gewĂŒrdigt. Dieser habe uns besonders in Erinnerung gerufen, «dass wir als Menschheit zusammenstehen mĂŒssen, in Europa, in Afrika, als Weltgemeinschaft», sagte er in seiner Predigt bei einem Trauergottesdienst im Berliner Dom. «Gerade heute bleibt seine beharrliche Haltung ein besonderes politisches Verdienst und eine unvergessliche Mahnung.»
Mit dem Gottesdienst und einem anschlieĂenden Staatsakt nahmen die Spitzen des deutschen Staates und zahlreiche WeggefĂ€hrten Abschied von Köhler, der Anfang Februar im Alter von 81 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit gestorben war.
Beim Gottesdienst und beim Staatsakt waren alle fĂŒnf Verfassungsorgane vertreten: BundesprĂ€sident Frank-Walter Steinmeier, Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) sowie die PrĂ€sidenten von Bundestag, Bundesrat und Bundesverfassungsgericht, BĂ€rbel Bas (SPD), Anke Rehlinger (SPD) und Stephan Harbarth.
Auch die frĂŒheren BundesprĂ€sidenten Christian Wulff und Joachim Gauck sowie Altkanzlerin Angela Merkel (CDU) waren in den Berliner Dom gekommen. Dort war auf den Stufen zum Altarraum der von einer Nationalfahne bedeckte Sarg mit dem Leichnam des Verstorbenen aufgebahrt.
Köhler war 2004 zum neunten BundesprĂ€sidenten gewĂ€hlt worden. Er folgte auf den Sozialdemokraten Johannes Rau. 2009 bestĂ€tigte die Bundesversammlung ihn im Amt. Die zweite Amtszeit endete jedoch abrupt und völlig ĂŒberraschend durch den RĂŒcktritt Köhlers mit sofortiger Wirkung â ein bis dahin einmaliger Vorgang in der Geschichte der Bundesrepublik.
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