Polizei meldet neuen Höchststand bei Politiker-Beleidigungen
19.04.2026 - 11:35:58 | dts-nachrichtenagentur.deBei den Daten handelt es sich um polizeilich ausermittelte Delikte. Sie geben keine Auskunft ĂŒber spĂ€tere Verurteilungen, liefern aber einen Anhaltspunkt fĂŒr die KriminalitĂ€tsentwicklung. Der Bund wird die Polizeiliche Kriminalstatistik, die die gesammelten Daten der LĂ€nder enthĂ€lt, am Montag veröffentlichen.
Die oft erhobene Behauptung, Paragraf 188 des Strafgesetzbuches verbiete jegliche Kritik an Politikern, sei falsch, sagte Lena Gumnior, Strafrechtsexpertin der GrĂŒnen-Bundestagsfraktion, der "Welt". Sie werde von "rechtsextremen KrĂ€ften der AfD genutzt, um mit populistischen Argumenten Vertrauen in unsere Demokratie zu untergraben".
Man könne sicherlich darĂŒber diskutieren "die Norm auf die kommunalen und ehrenamtlichen MandatstrĂ€ger zu begrenzen, die zunehmender Bedrohung und Ăbergriffen ausgesetzt sind", so Gumnior. Sie hĂ€tten in diesen Situationen selten umfangreiche UnterstĂŒtzung und erfahrene Ansprechpartner. Berufspolitiker hĂ€tten dagegen andere Möglichkeiten zum Schutz.
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