Frankreich, Russland

German Marshall Fund kritisiert Macrons Russland-Vorstoß

12.02.2026 - 13:15:15 | dts-nachrichtenagentur.de

Die PrĂ€sidentin der transatlantischen Denkfabrik German Marshall Fund (GMF), Alexandra de Hoop Scheffer, hat scharfe Kritik am französischen PrĂ€sidenten Emmanuel Macron geĂŒbt.

Emmanuel Macron und Friedrich Merz am 12.02.2026 - Foto: via dts Nachrichtenagentur
Emmanuel Macron und Friedrich Merz am 12.02.2026 - Foto: via dts Nachrichtenagentur
"Die Kontakte Frankreichs zu Moskau sind diplomatisches Theater", sagte sie dem "Handelsblatt" (Freitagausgabe).

Macron habe selbst eingerĂ€umt, dass Russland keine echte Bereitschaft zu ernsthaften Verhandlungen ĂŒber einen Waffenstillstand mit der Ukraine zeige. Trotzdem habe Macron kĂŒrzlich einen europĂ€ischen Dialog mit Russland gefordert und seinen Sicherheitsberater fĂŒr GesprĂ€che nach Moskau entsandt. "Das ist Show, kein Fortschritt", so de Hoop Scheffer.

Solche AlleingĂ€nge seien kurz vor der MĂŒnchner Sicherheitskonferenz, auf der Europa Geschlossenheit demonstrieren will, gefĂ€hrlich. "Frankreich agiert als selbsternannter europĂ€ischer GesprĂ€chspartner, anstatt zuerst eine einheitliche Position zu erarbeiten. Das fĂŒhrt genau zu der Zersplitterung, die Moskau ausnutzt." Europa mĂŒsse "die Disziplin aufbringen", im VerhĂ€ltnis zu Russland mit einer Stimme zu sprechen, kritisierte die GMF-PrĂ€sidentin. "Derzeit gibt es diese Einheit nicht."

So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlĂ€ssliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
FĂŒr. Immer. Kostenlos.
de | politik | 68575506 |