SPD-gefĂŒhrte LĂ€nder erhöhen Druck auf Scholz in Migrationspolitik
06.11.2023 - 00:00:00Die MinisterprĂ€sidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig, forderte die hĂ€lftige Kostenbeteiligung des Bundes: "Wir plĂ€dieren fĂŒr die EinfĂŒhrung einer Bezahlkarte, wollen Verfahren fĂŒr FlĂŒchtlinge mit schlechter Bleibeperspektive beschleunigen und FlĂŒchtlingen mit guter Perspektive schneller die Aufnahme einer Arbeit ermöglichen. Wir erwarten vom Bund, dass er sich dauerhaft und verlĂ€sslich zur HĂ€lfte an den Kosten beteiligt." Die SPD-Politikerin pochte auf die Reduzierung des FlĂŒchtlingszustroms: Man werde nur dann Menschen gut aufnehmen und integrieren können, "wenn die irregulĂ€re Migration nach Deutschland eingedĂ€mmt wird", sagte die Sozialdemokratin dem RND. Auch die saarlĂ€ndische MinisterprĂ€sidentin Anke Rehlinger pocht auf eine "vernĂŒnftige atmende Finanzierungszusage des Bundes". Die Sozialdemokratin lenkte den Blick zudem auf die Unionsparteien: Wenn ein solcher Kompromiss gefunden sei, mĂŒsse die Union im Bundestag zustimmen, sagte sie dem RND. "Eine neue Ordnung der Migrationspolitik sollte mit breiter Mehrheit der Demokraten beschlossen werden."


