SPD, Reiche

SPD will von Reiche mehr Geld fĂŒr Dekarbonisierung der Industrie

Veröffentlicht am: 31.07.2025 um 10:56 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

Die SPD hat die KĂŒrzungen von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) bei den KlimaschutzvertrĂ€gen kritisiert.

Stahlproduktion (Archiv) - Bild: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Stahlproduktion (Archiv) - Bild: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
FĂŒr die Sozialdemokraten sei "nicht nachvollziehbar, wieso die VerpflichtungsermĂ€chtigungen fĂŒr die kommenden Jahre im Haushaltsentwurf 2026 drastisch gekĂŒrzt wurden", sagten Sebastian Roloff, wirtschaftspolitischer Sprecher, und Jakob Blankenburg, umweltpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, dem Nachrichtenmagazin Politico in einem gemeinsamen Statement. Die KlimaschutzvertrĂ€ge seien das bewĂ€hrte Instrument, um die Industrie auf dem Weg zur KlimaneutralitĂ€t zu unterstĂŒtzen. Die erste Runde 2024 sei massiv ĂŒberzeichnet gewesen. "Das gefĂ€hrdet die dringend benötigte Planungssicherheit - insbesondere fĂŒr Unternehmen, die in der ersten Förderrunde leer ausgegangen sind", so Blankenburg und Roloff. Unter der Ampel-Regierung waren im Haushalt 2024 noch 22,6 Milliarden Euro fĂŒr 2025 bis 2041 an VerpflichtungsermĂ€chtigungen fĂŒr die Dekarbonisierung der Industrie veranschlagt worden, unter Reiche sind nur noch insgesamt 6,9 Milliarden Euro zwischen 2027 und 2047. Darunter fallen auch die KlimaschutzvertrĂ€ge. KlimaschutzvertrĂ€ge oder Contracts for Difference sollen CO2-intensive Unternehmen bei der Umstellung auf klimaneutrale Produktion begleiten.

Davon profitieren etwa die Stahl-, Chemie-, Zement-, Glas- und Papierbranche. ErhĂ€lt ein Unternehmen den Zuschlag, gleicht der Staat Mehrkosten fĂŒr den Umstieg aus. Sobald sich die Investition rentiert, zahlt das Unternehmen Geld zurĂŒck.

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