Ukraine, Russland

Ukraine und Russland vereinbaren Austausch von 1.000 Gefangenen

16.05.2025 - 16:30:26 | dts-nachrichtenagentur.de

Die Ukraine und Russland haben sich in Istanbul auf den Austausch von 1.000 Gefangenen geeinigt.

Rustem Umjerow (Archiv) - Foto: über dts Nachrichtenagentur
Rustem Umjerow (Archiv) - Foto: über dts Nachrichtenagentur
"Wir haben einen Austausch von 1.000 gegen 1.000 diskutiert. Wir arbeiten auch an anderen Modalitäten für diesen Austausch", sagte der Leiter der ukrainischen Delegation, Verteidigungsminister Rustem Umjerow, vor ukrainischen Medien. Es stehe bereits ein Datum "in naher Zukunft" für den Austausch fest, dieses werde aber nicht genannt, so Umjerow. Signifikante Fortschritte hinsichtlich eines Waffenstillstands oder gar einer Friedenslösung waren dagegen ausgeblieben.

Die Ukraine warf der russischen Seite vor, "inakzeptable Forderungen" zu erheben. So soll Russland die Aufgabe ukrainisch kontrollierter Gebiete verlangt haben. Es war das erste direkte Zusammentreffen der beiden Kriegsparteien seit über drei Jahren. Der russische Präsident hatte ursprünglich selbst direkte Gespräche zwischen Russland und der Ukraine "ohne Vorbedingungen" gefordert, nachdem aus dem Westen die Forderung nach einer 30-tägigen Waffenruhe erhoben worden war. Selenskyj hatte sein Kommen und die Bereitschaft zu einem persönlichen Treffen umgehend angekündigt, aber bereits Zweifel geäußert, der Kreml könne nach Ausreden suchen. Putin und Selenskyj haben sich seit Dezember 2019 nicht mehr persönlich getroffen. Die bereits Jahre zuvor schwelenden Kämpfe im Osten der Ukraine waren 2022 eskaliert, als Russland von drei Seiten aus in das Land einmarschiert ist. Der Vorstoß wurde zur Überraschung der Russen relativ schnell ausgebremst, seitdem wird an der neu entstandenen Front ein Abnutzungskrieg geführt, vermutlich gibt es mittlerweile über 100.000 Todesopfer.

So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für. Immer. Kostenlos.
politik | 67297788 |

Weitere Meldungen

Zentrum russischer Drohnenindustrie angegriffen. Warum die südrussische Stadt im Fokus ukrainischer Gegenangriffe steht – und was Augenzeugen berichten. In Taganrog krachen Drohnen in Wohnhäuser und Fabriken. (Ausland, 30.03.2026 - 08:20) weiterlesen...

Kreml fordert Druck der USA auf die Ukraine für Kriegsende Russland hat die USA zu Druck auf die Ukraine aufgerufen, sich auf Moskaus Bedingungen für ein Kriegsende einzulassen. (Boerse, 29.03.2026 - 15:33) weiterlesen...

Ukraine setzt erneut russischen Öl-Exporthafen in Brand. Nun trifft sie erneut einen wichtigen Ostsee-Hafen. Die Ukraine will verhindern, dass Russland angesichts der hohen Energiepreise mit seinem Ölexport frische Milliarden für den Krieg einnimmt. (Ausland, 29.03.2026 - 09:44) weiterlesen...

Drohnenkrieg: Ukraine und Russland melden Opfer In der Ukraine und in Russland gibt es nach gegenseitigen Drohnenangriffen massive Zerstörungen und zivile Opfer. (Boerse, 28.03.2026 - 11:24) weiterlesen...

G7 finden überraschend gemeinsame Linie zum Iran-Krieg. Überraschend gibt es eine Erklärung aller Minister. Erst Kritik aus den USA, doch nach dem G7-Treffen in Frankreich sieht Bundesaußenminister Wadephul beim Iran eine gemeinsame Linie. (Ausland, 27.03.2026 - 18:20) weiterlesen...

G7 fordert Ende von Angriffen auf zivile Ziele im Iran-Krieg. Dort kann man sich aber auf eine gemeinsame Linie verständigen. Noch vor seiner Ankunft beim G7-Treffen in Frankreich hatte US-Außenminister Rubio Kritik an Europäern im Iran-Krieg unterstrichen. (Ausland, 27.03.2026 - 17:26) weiterlesen...