LÀnder wollen Pflichtversicherung gegen ElementarschÀden voranbringen
07.06.2024 - 14:50:30Am 14. Juni solle diese Forderung auch in einem Antrag im Bundesrat enthalten sein, kĂŒndigte die saarlĂ€ndische Umweltministerin Petra Berg (SPD) als Vertreterin der A-LĂ€nder mit SPD-Regierung oder -Regierungsmehrheit am Freitag zum Abschluss der Umweltministerkonferenz im rheinland-pfĂ€lzischen Bad DĂŒrkheim an. FĂŒr die Unionsseite betonte der hessische Umweltminister Ingmar Jung, bei dem Thema mĂŒsse sich dringend etwas bewegen.
Katrin Eder (GrĂŒne), Ministerin des UMK-Vorsitzlandes Rheinland-Pfalz, sagte, es mĂŒssten nun VorschlĂ€ge auf den Tisch. Im Ahrtal etwa habe sich gezeigt, dass einige Menschen gar keine solche Versicherung bekommen oder die Preise dafĂŒr durch die Decke gingen. Stefan Tidow (GrĂŒne), StaatssekretĂ€r im Bundesumweltministerium, erklĂ€rte, der UMK-Beschluss zur Pflichtversicherung sei von den LĂ€ndern getroffen worden. Gleichwohl verschlieĂe sich auch der Bund der Diskussion darĂŒber nicht. Derzeit beschĂ€ftige sich eine Bund-LĂ€nder-Arbeitsgruppe unter FederfĂŒhrung des Bundesjustizministeriums mit dem Thema. Wichtig sei, dass VorschlĂ€ge auf den Tisch kĂ€men, es brauche eine Debatte ĂŒber konkrete mögliche Modelle.

