Ataman wirft Regierung UntÀtigkeit bei Entgelttransparenz vor
01.06.2026 - 11:31:30 | dts-nachrichtenagentur.de
Die unabhÀngige Antidiskriminierungsbeauftragte des Bundes, Ferda Ataman, wirft der Bundesregierung UntÀtigkeit bei der Reform des Entgelttransparenzgesetzes vor.Ataman sagte der "Rheinischen Post": "Die Bundesregierung weià seit fast drei Jahren, dass sie bis zum 7.
Ferda Ataman (Archiv) - Foto: via dts Nachrichtenagentur
Juni neue Regeln zur Entgelttransparenz eingefĂŒhrt haben muss." Durch die UntĂ€tigkeit riskiere Deutschland erhebliche Geldstrafen in einem Vertragsverletzungsverfahren der EU-Kommission. In kaum einem anderen europĂ€ischen Land wĂŒrden Frauen im Durchschnitt schlechter verdienen als in Deutschland. "Frauen fĂŒr gleiche oder gleichwertige Arbeit schlechter zu bezahlen ist falsch und schadet dem Wirtschaftsstandort Deutschland", so Ataman weiter.
Auch die Wirtschaft sei mehrheitlich fĂŒr die EU-Richtlinie. "Fast 60 Prozent der befragten Unternehmen bewerten die Richtlinie positiv", erklĂ€rte die Antidiskriminierungsbeauftragte. Eine deutliche Mehrheit sehe in ihr Chancen, da die bessere Vergleichbarkeit von GehĂ€ltern die eigene Personalplanung und das VergĂŒtungssystem erleichtere.
Laut einer EU-Richtlinie muss Deutschland beim Entgelttransparenzgesetz nachsteuern, um strukturelle Unterschiede zwischen Frauen und MĂ€nnern zu verringern.
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