Union, Druck

Union erhöht Druck fĂŒr Verabschiedung von Sicherheitspaket

24.09.2024 - 19:16:36 | dts-nachrichtenagentur.de

Die Union im Bundestag drÀngt auf eine schnelle Verabschiedung des sogenannten "Sicherheitspakets" der Bundesregierung.

Alexander Throm (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
"Die Ampel-Koalition gibt sich selbst auf und kapituliert vor der angespannten Sicherheits- und Migrationslage in Deutschland", sagte Alexander Throm (CDU), innenpolitischer Sprecher der Unionsfraktion, der "Welt" (Mittwochausgabe). "Die Ampel ist noch nicht einmal dazu in der Lage, in dieser Woche das nach dem Anschlag von Solingen mit großem Wirbel prĂ€sentierte Sicherheitspaket durch den Bundestag zu bringen." Nachdem am Montag die Anhörung der SachverstĂ€ndigen zu den PlĂ€nen der Bundesregierung stattfand, folgen nun die ĂŒblichen Berichterstatter-GesprĂ€che dazu.

Throm geht das nicht schnell genug. "Die Koalition hat nach Solingen schnelle Konsequenzen versprochen - aber liefern tut sie nichts", sagte er. "Die Verschiebung des Sicherheitspakets durch die Ampel-Fraktionen beweist wieder einmal, dass die innere Sicherheit bei ihr in den falschen HĂ€nden ist." Scharfe Kritik ĂŒbte Throm insbesondere an Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) und Kanzler Olaf Scholz (SPD). "Frau Faeser und Co. versagen darin, die Bevölkerung vor TerroranschlĂ€gen und Messerangriffen besser zu schĂŒtzen sowie die Migrationslage in den Griff zu bekommen. Dieses unwĂŒrdige Schauspiel darf so nicht weitergehen", sagte der CDU-Politiker. "Der Kanzler hat offenbar keine AutoritĂ€t mehr, um seine Versprechen durchzusetzen." Die Unionsfraktion will an diesem Donnerstag ein eigenes Sicherheitspaket in den Bundestag einbringen. Es basiert auf den BeschlĂŒssen der Unionsfraktion auf der Klausur im brandenburgischen Neuhardenberg und schlĂ€gt unter anderem vor, "Personen an den Binnengrenzen zurĂŒckzuweisen, die in einem anderen Mitgliedstaat der EU oder des Schengen-Raums bereits Aufnahme gefunden haben oder die einen Asylantrag auch in einem Staat, aus dem sie einreisen wollen, stellen können". Außerdem soll laut dem Antrag, ĂŒber den die "Welt" berichtet, das Asylrecht so geĂ€ndert werden, dass "ein Asylantrag offensichtlich unbegrĂŒndet ist, wenn der Asylbewerber rechtswidrig nach Deutschland eingereist ist und es grundlos versĂ€umt, sich schnellstmöglich den Behörden zu stellen". Der Großteil der Asylsuchenden, die nach Deutschland kommen, gilt nach aktueller Rechtslage zunĂ€chst als "illegal eingereist", da sie AsylantrĂ€ge nicht vor ihrer Einreise stellen können. Werden die AntrĂ€ge genehmigt, gelten die FlĂŒchtlinge jedoch als regulĂ€r aufhĂ€ltig.

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