Union macht im Streit um Grenzkontrollen weiter Druck
11.06.2023 - 22:28:16 | dts-nachrichtenagentur.de"Man braucht die Schleierfahndung, wie man sie bereits heute hat, und man braucht dazu die stationĂ€ren notifizierten Grenzkontrollen, weil die einfach auch zusĂ€tzliche rechtliche Möglichkeiten bieten - in bestimmten FĂ€llen beispielsweise die ZurĂŒckweisung", sagte der Erste Parlamentarische GeschĂ€ftsfĂŒhrer der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag, Thorsten Frei, der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin". "Wir haben das seit vielen Jahren an der Grenze zu Ăsterreich. Die Innenministerin Faeser hat die selbst zuletzt vor wenigen Wochen verlĂ€ngert bzw. die VerlĂ€ngerung beantragt. Und sie kann ja nicht erklĂ€ren, warum das zu Ăsterreich so sein soll, aber zu Polen, wo sehr viel mehr illegale GrenzĂŒbertritte sind, nicht."
Dem MinisterprĂ€sidenten von Schleswig-Holstein, Daniel GĂŒnther (CDU), der die aktuell hohen Zustimmungswerte der AfD auch damit erklĂ€rt hatte, dass es der Union nicht gelĂ€nge, die enttĂ€uschten Menschen abzuholen, widersprach Thorsten Frei: "Ich glaube nicht, dass man sagen kann, dass wir da etwas falsch gemacht hĂ€tten. Entscheidend ist, dass wir als Oppositionspartei und -fraktion glaubwĂŒrdige Alternativen aufzeigen können. Ich meine, wir können es. Wir sagen ja sehr konkret, wie wir uns Migrationspolitik vorstellen, wie wir auf der einen Seite Schutzsuchenden helfen können, auf der anderen Seite aber auch begrenzen und damit Ăberforderungen von Infrastruktur, Kommunen und Gesellschaft verhindern können."
dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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