Dobrindt, VerÀnderung

Dobrindt lehnt VerÀnderung an Cannabis-Gesetz ab

19.03.2024 - 12:24:40 | dpa.de

Die Union wird sich nicht an den VerĂ€nderungen des Cannabis-Gesetzes beteiligen. Der CSU-Landesgruppenchef zeigt eine klare Haltung und hĂ€lt das Gesetz «fĂŒr nicht reformfĂ€hig».

Das Cannabis-Gesetz ist umstritten. - Foto: Matt Masin/Zuma Press/dpa
Das Cannabis-Gesetz ist umstritten. - Foto: Matt Masin/Zuma Press/dpa

CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt hat eine Beteiligung der Union an VerÀnderungen des Cannabis-Gesetzes in einem möglichen Vermittlungsausschuss zwischen Bundestag und Bundesrat abgelehnt.

«Wenn dieses Gesetz im Vermittlungsausschuss landet, werden wir nicht daran mitarbeiten, dieses Gesetz in irgendeiner Form zu verĂ€ndern, sondern es bleibt bei unserer grundsĂ€tzlichen Ablehnung», kĂŒndigte der Vorsitzende der CSU-Abgeordneten im Bundestag in Berlin an. Dobrindt sprach von einem schlechten Gesetz mit erheblichsten MĂ€ngeln, «das wir nicht fĂŒr reformfĂ€hig halten». 

Der Parlamentarische GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Unionsfraktion im Bundestag, Thorsten Frei (CDU), erklĂ€rte, er lehne das Cannabis-Gesetz grundlegend ab. «Ich wĂŒrde mich schĂ€men, wenn mein Name mit diesem Gesetzesvorhaben in irgendeine Verbindung gebracht wĂŒrde», sagte er der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hatte angekĂŒndigt, er wolle ein mögliches Scheitern der Legalisierung von Cannabis zum 1. April abwenden. Er werde die gesamte Woche ĂŒber dafĂŒr kĂ€mpfen, dass es eine Anrufung des Vermittlungsausschusses im Bundesrat an diesem Freitag nicht gebe. Der Minister kĂŒndigte eine ProtokollerklĂ€rung der Bundesregierung fĂŒr die Bundesratssitzung an, mit der man versuchen wolle, dass «einige der Sorgen der LĂ€nder, die jetzt den Vermittlungsausschuss anrufen wollen, genommen werden können». 

Nach dem vom Bundestag beschlossenen Gesetz sollen Besitz und Anbau der Droge mit zahlreichen Vorgaben fĂŒr VolljĂ€hrige zum Eigenkonsum vom 1. April an erlaubt sein. Das Gesetz kommt an diesem Freitag abschließend in den Bundesrat. Dort ist es nicht zustimmungsbedĂŒrftig, aber die LĂ€nderkammer könnte den gemeinsamen Vermittlungsausschuss mit dem Bundestag anrufen und das Verfahren damit abbremsen. 

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