SteuerschÀtzung, Union

Nach SteuerschÀtzung: Union beklagt fehlenden Sicherheitsschwerpunkt

27.10.2023 - 05:45:00

Die Unionsfraktion im Bundestag befĂŒrchtet nach der SteuerschĂ€tzung, wonach 2024 lediglich 1,9 Milliarden Euro zusĂ€tzliche Steuereinnahmen absehbar sind, empfindliche Nachteile fĂŒr die Bundeswehr.

"Wer es ernst meint mit einer starken und verteidigungsbereiten Bundeswehr, muss die dafĂŒr notwendigen Haushaltsmittel zur VerfĂŒgung stellen - auch wenn dies bedeutet, dass wir uns andere Vorhaben finanziell nicht leisten können", sagte der Verteidigungsberichterstatter der CDU/CSU-Fraktion im Haushaltsausschuss, Ingo GĂ€dechens, dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". "Das tut die Bundesregierung aber nach wie vor nicht und wird so den eigenen Versprechungen nicht gerecht."

Die Ampel mĂŒsse die Belange der Bundeswehr im Angesicht der dramatischen sicherheitspolitischen Lage ganz oben auf die Liste setzen. "Wenn die Bundesregierung dies weiterhin unterlĂ€sst, versĂŒndigt sie sich an der VerteidigungsfĂ€higkeit unseres Landes", sagte der CDU-Politiker. Der Verteidigungsetat werde zu einem reinen Betriebshaushalt ohne nennenswerten Investitions- und Forschungsanteil, was belege, dass die Koalition keine PrioritĂ€t auf Sicherheitspolitik lege. Dass es nach der aktuellen SteuerschĂ€tzung fĂŒr das kommende Jahr nur minimale zusĂ€tzliche AusgabenspielrĂ€ume gebe, sei keine Überraschung. Es hĂ€tte sogar noch schlimmer werden können.

@ dts-nachrichtenagentur.de