USA, Beitritt

USA hoffen auf Beitritt weiterer LĂ€nder zu Allianz im Roten Meer

19.12.2023 - 21:37:03

Die US-Regierung hofft, dass sich an der MilitÀrallianz zum Schutz von Schiffen auf dem Roten Meer weitere LÀnder beteiligen.

Die Initiative sei erst angelaufen und man hoffe, dass sie noch stĂ€rker werde und weitere LĂ€nder und zusĂ€tzliche Ressourcen hinzukĂ€men, sagte der Kommunikationsdirektor des Nationalen Sicherheitsrats, John Kirby, am Dienstag. Er antwortete auf die Frage einer Journalistin, ob er erwarte, dass das neue BĂŒndnis die Huthi-Rebellen im Jemen tatsĂ€chlich abschrecken werde.

Kirby sagte, es sei den USA bereits gelungen, eine Reihe von Partnern zusammenzubringen. "Es handelt sich um eine Koalition der Willigen, und jede Nation muss selbst entscheiden, ob und unter welchen UmstĂ€nden sie sich beteiligen will." Auf die Frage, warum nicht alle von ihnen ihre Teilnahme öffentlich machten, antwortete Kirby, dass die LĂ€nder dies selbst entscheiden könnten. Nicht alle wollten das publik machen. Deutschland prĂŒft nach Angaben von Verteidigungsminister Boris Pistorius eine Anfrage zur Beteiligung.

Jemens Huthi-Rebellen hatten angekĂŒndigt, ihre Angriffe auf Schiffe im Roten Meer auch nach AnkĂŒndigung der USA ĂŒber die neue MilitĂ€rallianz in der Region fortzusetzen. Kirby sagte, der Iran stelle ihnen die Waffen und Mittel zur VerfĂŒgung, mit denen sie ihre Angriffe durchfĂŒhrten. "Die Huthis mögen den Abzug betĂ€tigen, aber wie ich schon sagte: Der Iran gibt ihnen die Waffen."

Zum besseren Schutz der wichtigen Schifffahrtsroute durch das Rote Meer, die zum Suezkanal fĂŒhrt, hatten die USA am Montag offiziell das neue BĂŒndnis ins Leben gerufen. Das US-MilitĂ€r soll dabei in der Region noch besser mit den StreitkrĂ€ften anderer LĂ€ndern zusammenarbeiten. Die Huthi-Rebellen greifen Israel seit Ausbruch des Gaza-Krieges mit Drohnen und Raketen an und attackieren Schiffe im Roten Meer, um sie an einer Durchfahrt in Richtung Israel zu hindern. Große Reedereien meiden zunehmend die Route durch das Rote Meer und den Suezkanal, ĂŒber die etwa zehn Prozent des gesamten Welthandels lĂ€uft./trö/DP/he

@ dpa.de