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US-Telekom-Tochter T-Mobile macht ZugestÀndnisse bei DiversitÀt

06.04.2025 - 18:14:24 | dpa.de

Die US-Tochter der Deutschen Telekom, T-Mobile US US8725901040, hat sich gegenĂŒber der amerikanische Telekom-Regulierungsbehörde FCC zu einer weitgehenden Aufgabe von Initiativen fĂŒr DiversitĂ€t, Gleichberechtigung und Inklusion (DEI) verpflichtet.

Das berichtet die "Welt am Sonntag" (WamS). In einem Schreiben an FCC-Behördenchef Brendan Carr fĂŒhre das Unternehmen an, dass man spezifische Ziele in dem Bereich aufgegeben und zwei BeirĂ€te zum Thema aufgelöst habe.

Ein Sprecher des Mutterkonzerns in Bonn sagte allgemein auf dpa-Anfrage, die Deutsche Telekom DE0005557508 bleibe ihren Werten verpflichtet. Zugleich stelle sie "die vollstÀndige Einhaltung aller rechtlichen Vorgaben in Europa und den USA" sicher.

Am Tag nach dem Schreiben von Ende MĂ€rz genehmigte die Federal Communications Commission (FCC) laut "WamS"-Bericht die von T-Mobile angestrebte Übernahme des Kabelnetzbetreibers Lumos, wie aus Dokumenten der Behörde hervorgehe. Bredan Carr als Vertrauter von US-PrĂ€sident Donald Trump habe zuvor angekĂŒndigt, dass die FCC keine Fusionen und Übernahmen von Unternehmen genehmigen werde, die "noch immer unlautere Formen der DEI-Diskriminierung fördern".

Trump fĂŒhrt einen Feldzug gegen DiversitĂ€t und Inklusion

DiversitĂ€tsprogramme waren eingefĂŒhrt worden, um historisch bedingte Benachteiligungen etwa von Schwarzen oder Frauen entgegenzusteuern. In US-Unternehmen werden sie derzeit auf breiter Front zurĂŒckgefahren. US-PrĂ€sident Donald Trump und seine Regierung fĂŒhren einen Feldzug gegen die Programme, die in den USA unter AbkĂŒrzung DEI (Diversity, Equity and Inclusion) bekannt sind.

Als Argument wird behauptet, durch Bevorzugung einiger Bevölkerungsgruppen wĂŒrden andere wiederum benachteiligt. Trump, seine Minister und auch Tech-MilliardĂ€r Elon Musk fĂŒhren an, durch solche Initiativen leide die Kompetenz. Belege dafĂŒr gibt es nicht. Nach zum Teil auch juristischem Druck entschieden sich viele US-Unternehmen, ihre DiversitĂ€ts-Programme einzustampfen oder zurĂŒckzufahren. Darunter sind Tech-Schwergewichte wie Google US02079K1079 und der Facebook-Konzern Meta US30303M1027.

T-Mobile hĂ€lt "Vielzahl von HintergrĂŒnden" fĂŒr zentral

In dem Schreiben der Telekom-US-Tochter an Behördenchef Carr heißt es nach dem Bericht auch: T-Mobile sei dann am besten, "wenn seine Belegschaft und seine Lieferanten eine Vielzahl an FĂ€higkeiten und HintergrĂŒnden einbringen in unser gemeinsames Bestreben, das beste Mobilfunk-Unternehmen im Land zu sein." Und stellt klar: "Wir werden diesen GrundsĂ€tzen weiter verpflichtet bleiben."

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