LÀnder fordern VerlÀngerung des Deutschlandticket bis 2036
17.04.2024 - 10:01:30DafĂŒr soll es regelmĂ€Ăige Preiserhöhungen geben. "Der Verkaufspreis fĂŒr das Deutschlandticket wird regelmĂ€Ăig geprĂŒft und so fortgeschrieben und festgesetzt, dass der derzeit fixierte, jeweils hĂ€lftige Zuschuss von Bund und LĂ€ndern in Höhe von insgesamt maximal drei Milliarden Euro p. a. auf Basis der Vorausschau zur Deckung des Fehlbetrags aus dem Ticket ausreichend ist", heiĂt es wörtlich in Eckpunkten zur nachhaltigen Finanzierung des Deutschlandtickets. Allerdings wird in dem Papier zugleich betont, dass eine Deckelung der ZuschĂŒsse bei drei Milliarden Euro "eine erhebliche Preisdynamik mit der Folge von nicht nachfragegerechten Preisen fĂŒr das Deutschlandticket in Gang setzen kann". Zwischen den LĂ€ndern ist eine solche Deckelung offensichtlich noch umstritten. "Unser Ziel ist es, die 49 Euro möglichst zu halten", sagte ein Sprecher von Sachsens Verkehrsminister Martin Dulig (SPD) dem "Tagesspiegel" auf Anfrage. Aus Duligs Sicht sollten die ZuschĂŒsse dynamisch angepasst werden, "um Kostensteigerungen nicht allein den Kunden aufzubĂŒrden". Von Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) liegt bisher nur eine mĂŒndliche Zusage vor, dass der Bund auch 2025 zu dem Ticket 1,5 Milliarden Euro beisteuern wird. FĂŒr die Jahre ab 2026 fehlt bisher eine Finanzierungszusage des Bundes. Wegen einer China-Reise nimmt Wissing nicht an dem zweitĂ€gigen Treffen der Verkehrsminister in MĂŒnster teil. Ihn vertreten zwei StaatssekretĂ€re. Weitgehende BeschlĂŒsse zwischen Bund und LĂ€ndern werden deshalb im Vorfeld nicht erwartet. Die Beschlussvorlage des Landes Nordrhein-Westfalen liest sich dann auch eher als Appell an Bund, sich weiter an der Finanzierung des Tickets zu beteiligen.


