Strack-Zimmermann, Einbeziehung

Strack-Zimmermann will Einbeziehung von Merz bei Ukraine-GesprÀchen

02.03.2025 - 16:04:58

Die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im EuropĂ€ischen Parlament, Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), kritisiert Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) dafĂŒr, Friedrich Merz (CDU) nicht zur Ukraine-Konferenz in London mitgenommen zu haben.

"Es ist unklug, den möglichen kĂŒnftigen Kanzler in so einem entscheidenden Augenblick nicht mit einzubinden", sagte sie der "taz" (Montagsausgabe). Nach der BrĂŒskierung des ukrainischen PrĂ€sidenten im Weißen Haus sei nun schnell mehr Geld fĂŒr die Verteidigung in Europa nötig. Bei einer möglichen Abstimmung des alten Bundestags mĂŒsste die noch existierende FDP-Bundestagsfraktion entscheiden, ob sie einem neuen Sondervermögen zur Mehrheit verhilft.

"Ich halte das demokratietheoretisch fĂŒr einen schwierigen Vorgang, auch wenn das Geld dringend erforderlich ist", sagte Strack-Zimmermann. FĂŒr den FDP-Vorsitz sieht sie jĂŒngere Kandidaten am Zug. "Ich finde, dass die Zukunft der Liberalen in junge HĂ€nde gehört", sagte sie der "taz". Die FDP-Politikerin zeigte sich offen fĂŒr eine Doppelspitze bei den Liberalen. "Ich persönlich finde das gut. Wenn die Mehrheit der Partei aber sagt, da soll nur einer auf dem Haufen sitzen und krĂ€hen, ist das auch okay." Ob sie selbst auch fĂŒr den Parteivorsitz zur VerfĂŒgung steht, wollte sie nicht sagen. UnabhĂ€ngig davon gelte es erst einmal das Wahlergebnis aufzubereiten. "Jetzt kandidiert hier gar keiner."

@ dts-nachrichtenagentur.de