AOK hĂ€lt sinkende KassenbeitrĂ€ge nach Reformen fĂŒr möglich
05.04.2026 - 00:00:00 | dts-nachrichtenagentur.deReimann: "Dann brĂ€uchte man keine zusĂ€tzliche Belastung der Versicherten. Die Versicherten haben mit den höheren BeitragssĂ€tzen ihren Beitrag schon geleistet. Sie sind in Vorleistung gegangen. Und jetzt gibt es in den Papieren VorschlĂ€ge fĂŒr weitere Zuzahlungen oder fĂŒr eine VerĂ€nderung der Familienmitversicherung. Das brĂ€uchte man alles nicht, wenn man wirklich konsequent die Ausgabenblöcke angeht."
Die Kommission habe mit Blick auf eine Gesundheitsreform eine "richtig gute Basis zur Entscheidung hingelegt". Jetzt liege der Ball bei der Regierung: "Die Koalition ist da zum Erfolg verdammt. Wenn nichts passiert, wird sich, das hat auch die Kommission sehr deutlich gemacht, die Schere zwischen Einnahmen und Ausgaben immer weiter öffnen. Und das wĂŒrde natĂŒrlich den nĂ€chsten Beitragsschock produzieren", so Reimann.
Höhere Steuern fĂŒr Tabak und Spirituosen und Steuern auf zuckerhaltige GetrĂ€nke sieht Reimann positiv: "Da rennt die Kommission bei uns offene TĂŒren ein." Sie nennt NachbarlĂ€nder als Vorbild: "Die Erfahrung unserer NachbarlĂ€nder ist die, dass das sehr wohl hilft und wirklich nicht unter dem Aspekt, dass es Geld einbringt, sondern dass es vor allen Dingen Erkrankungen reduziert und die Gesundheit verbessert."
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