Makejew sieht neue QualitÀt der Kooperation mit Deutschland
19.05.2026 - 07:31:23 | dts-nachrichtenagentur.dePerspektivisch kann eine gemeinsame Produktion mit deutschen und anderen europĂ€ischen Unternehmen nach Ansicht Makejews "die Tomahawks ersetzen", die nach einer AnkĂŒndigung der US-Regierung nicht mehr in Deutschland stationiert werden sollen. Dies zeige nun allen, so der Botschafter, "dass das deutsch-ukrainische VerhĂ€ltnis kein einseitiges ist" und sein Land ein attraktiver VerbĂŒndeter sei: "EU und Nato merken zunehmend, dass sie die Ukraine mit ihren militĂ€rischen Möglichkeiten dringend brauchen, um Russland auf dem europĂ€ischen Kontinent in Schach zu halten."
Obwohl Details der deutschen UnterstĂŒtzung der Ukraine nicht mehr öffentlich kommuniziert werden, hat die neue Bundesregierung diese laut Makejew "quantitativ wie qualitativ erhöht". Aus Deutschland bekomme sein Land "mehr MilitĂ€rhilfe als je zuvor".
Die gemeinsamen Verteidigungsanstrengungen sieht der Botschafter durch erfolgreiche Moskauer Propaganda bedroht. "Mir tut weh zu sehen, wie die Russen ĂŒber linke und rechte Agenten den politischen Diskurs nicht nur in Deutschland gezielt vergiften", sagte er dem "Tagesspiegel" weiter: "Wir wissen, dass manche Politiker im Bundestag vom Kreml bezahlt werden." Er schaue "als EuropĂ€er und Demokrat" vor diesem Hintergrund "mit groĂer Sorge auf Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern". Er hoffe sehr, dass sich dort "Demokratie und Freiheit durchsetzen und nicht die von auslĂ€ndischen Autokraten unterstĂŒtzten KrĂ€fte".
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