AsylantrÀge, Jahresbeginn

Weniger AsylantrÀge zum Jahresbeginn

07.03.2024 - 12:19:40

Die Zahl der in Deutschland gestellten AsylantrÀge ist in den ersten beiden Monaten des laufenden Jahres gesunken.

Insgesamt haben im Januar und Februar 50.779 Personen einen Antrag gestellt, teilte das Bundesamt fĂŒr Migration und FlĂŒchtlinge (Bamf) am Donnerstag mit. GegenĂŒber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres bedeutet dies eine Abnahme um 13,3 Prozent. Es handelt sich demnach um 47.090 Erst- und 3.689 FolgeantrĂ€ge, die Gesamtschutzquote lag bei 45,0 Prozent.

HauptherkunftslĂ€nder waren Syrien, die TĂŒrkei und Afghanistan. 2.786 der ErstantrĂ€ge im Jahr 2024 betrafen in Deutschland geborene Kinder im Alter von unter einem Jahr. Abgelehnt wurden die AntrĂ€ge von 15.080 Personen, 15.009 Verfahren entfielen auf sogenannte sonstige Verfahrenserledigungen (z. B. Dublin-Verfahren oder Verfahrenseinstellungen wegen RĂŒcknahme des Asylantrages). Die Gesamtverfahrensdauer der Erst- und FolgeantrĂ€ge fĂŒr das gesamte Bundesgebiet betrug im Zeitraum Januar und Februar 2024 7,3 Monate. Bei den Jahresverfahren, die alle Entscheidungen ĂŒber Erst- und FolgeantrĂ€ge mit Antragstellung in den vergangenen zwölf Monaten umfasst, betrug die Dauer 4,4 Monate. Auch im Vormonatsvergleich ging die Zahl der AsylantrĂ€ge zuletzt zurĂŒck: Im Februar wurden beim Bamf insgesamt 21.289 AsylantrĂ€ge gestellt, davon 19.494 ErstantrĂ€ge und 1.795 FolgeantrĂ€ge. Im Vergleich zum Januar sank die Anzahl der AsylerstantrĂ€ge um 26,1 Prozent. Insgesamt hat das Bundesamt im zweiten Monat des Jahres ĂŒber die AsylantrĂ€ge von 27.424 Personen (Vormonat: 27.363; Vorjahresmonat: 20.642) entschieden. HauptherkunftslĂ€nder waren auch hier Syrien, Afghanistan und die TĂŒrkei.

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