SPD-Chefin, Esken

SPD-Chefin Esken bevorzugt am Tisch Platz links außen

08.03.2025 - 00:01:37 | dpa.de

Ein Foto aus dem Kanzleramt deuteten einige in sozialen Medien so, als sĂ€ĂŸe die SPD-Chefin im Abseits. Sie hat nun eine ganz andere ErklĂ€rung fĂŒr die Position am linken Rand.

Esken erklĂ€rt, warum sie gern links außen sitzt. (Archivbild) - Foto: Guido Bergmann/Bundesregierung/dpa
Esken erklĂ€rt, warum sie gern links außen sitzt. (Archivbild) - Foto: Guido Bergmann/Bundesregierung/dpa

Die SPD-Vorsitzende Saskia Esken misst einem Foto aus dem Kanzleramt, das in sozialen Medien fĂŒr Irritationen gesorgt hatte, keine große Bedeutung zu. Kanzler Olaf Scholz hatte am Mittwoch mit CDU-Chef Friedrich Merz, den SPD-Chefs Esken und Lars Klingbeil sowie CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt beraten. Esken saß dabei links außen, in sozialen Medien war gemutmaßt worden, sie sĂ€ĂŸe im Abseits, wĂ€hrend vier MĂ€nner im angeregten GesprĂ€ch seien. 

«Ich suche mir immer, auch in Talkshows oder bei Pressekonferenzen, den Platz links außen», sagte Esken nun dem?Magazin «Stern». «Weil ich nur auf dem rechten Ohr höre», erlĂ€uterte sie zur BegrĂŒndung. Auf dem linken Ohr sei sie taub. Als Kind habe sie eine HirnhautentzĂŒndung gehabt, dabei sei der Gehörnerv abgestorben.

Der Platz am linken Rand ermögliche es ihr, alle GesprĂ€chspartner gut zu hören, sagte die SPD-Chefin.?«Ist die Anzahl der GesprĂ€chspartner ungerade, ergibt sich eben eine solche Sitzordnung.» Esken betonte: «Bei der Frage, ob ich in dieser Runde mitmische, hat das keine Rolle gespielt. Ich sorge schon dafĂŒr, dass mir zugehört wird.»

Aufreger-Video zwischen Scholz und Esken aus dem Bundestag

Eine Szene aus dem Bundestag zwischen Scholz und Esken hatte im Dezember fĂŒr Aufregung in sozialen Medien gesorgt. Ein kurzes Video, das nach der Abstimmung ĂŒber die Vertrauensfrage aufgenommen wurde, zeigt, wie der Kanzler sich mit SPD-Fraktionschef Rolf MĂŒtzenich unterhĂ€lt. Esken kommt dazu, Scholz sieht sie kurz an - um dann kommentarlos abzudrehen und Esken stehenzulassen. Esken breitet fragend die HĂ€nde aus - als wenn sie sagen will: Was war denn das jetzt? 

Esken sagte spĂ€ter in einem dpa-Videointerview zu der Szene, Scholz habe sich nach der Rede womöglich «in einer Art Tunnel» befunden. «Olaf Scholz hat sich sehr warmherzig und umfangreich bei mir entschuldigt und damit ist es fĂŒr mich auch erledigt», sagte sie.

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