Bundesliga, Borussia Dortmund

Drei Elfmeter für den BVB: Knapper Sieg gegen den HSV

21.03.2026 - 20:26:45 | dpa.de

Eine Aufholjagd beschert Borussia Dortmund einen knappen Sieg gegen den Hamburger SV. Ramy Bensebaini trifft zweimal vom Punkt. In der ersten Halbzeit hatte Felix Nmecha noch verschossen.

  • Der eingewechselte Bensebaini (l) war Matchwinner für den BVB. - Foto: Bernd Thissen/dpa
    Der eingewechselte Bensebaini (l) war Matchwinner für den BVB. - Foto: Bernd Thissen/dpa
  • Der HSV ging 2:0 in Führung. - Foto: Bernd Thissen/dpa
    Der HSV ging 2:0 in Führung. - Foto: Bernd Thissen/dpa
  • Nmecha schießt einen Foulelfmeter neben das Tor.  - Foto: Bernd Thissen/dpa
    Nmecha schießt einen Foulelfmeter neben das Tor. - Foto: Bernd Thissen/dpa
  • HSV-Keeper Heuer Fernandes war bester Mann bei den Gästen. - Foto: Bernd Thissen/dpa
    HSV-Keeper Heuer Fernandes war bester Mann bei den Gästen. - Foto: Bernd Thissen/dpa
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Borussia Dortmund hat mit einem Sturmlauf in der zweiten Halbzeit gegen den Hamburger SV die dritte Saisonniederlage in der Fußball-Bundesliga gerade noch verhindert. Nach einer sehr schlechten ersten Halbzeit mit einem verschossenen Foulelfmeter und einem 0:2-Rückstand gewann der BVB noch 3:2 gegen den Hamburger SV. Tore der eingewechselten Ramy Bensebaini (73. Minute, Foulelfmeter/84., Handelfmeter) und Fabio Silva (78.) bewahrten den Tabellenzweiten vor einer Blamage.

Der Aufsteiger war vor der Pause durch Philip Otele (19.) und Albert Sambi Lokonga (38.) in Führung gegangen. Zudem hatte Felix Nmecha einen Elfmeter noch verschossen (45.).

Vor der Pause rennt Dortmund sorglos in Konter

Zumindest in der ersten Halbzeit wirkte der HSV deutlich wacher und entschlossener als der BVB, der sich im Hinblick auf die essenzielle Champions-League-Qualifikation anscheinend bereits allzu sicher wähnte. «Wir haben noch gar nichts erreicht. Wir haben zwar mehr Punkte als zum Ende der letzten Saison, aber wir haben noch sehr schwierige Spiele. Wir dürfen uns nicht in Sicherheit wiegen», hatte Dortmunds Trainer Niko Kovac dabei vor dem Spiel noch gewarnt. 

Nach der Aufholjagd haben die Dortmunder vor den kniffligen Spielen gegen die direkten Konkurrenten Stuttgart, Leverkusen und Hoffenheim nun bereits elf Punkte Vorsprung auf Rang fünf.

In der ersten Halbzeit rannte der BVB allzu sorglos immer wieder in Konter, die die Hamburger sogar noch schlecht ausspielten und zur Pause noch höher hätten führen können. Für sein Vertrauen in die eigene Mannschaft wurde Kovac jedenfalls nicht belohnt. Nach dem überzeugenden 2:0 gegen den FC Augsburg hatte es der BVB-Trainer erstmals überhaupt in dieser Saison wieder mit derselben Mannschaft versucht.

Torjäger Serhou Guirassy, der Dortmund im Sommer verlassen könnte, blieb zunächst erneut nur auf der Bank und wurde zur Halbzeit für den völlig enttäuschen Karim Adeyemi eingewechselt.

BVB zunächst ohne Biss

Ohne Biss und Esprit war wenig zu sehen von den Dortmundern. Der linke Außenspieler Daniel Svensson ließ sich in einem unglücklichen Zweikampf gegen William Mikelbrencis nach knapp 20 Minuten abkochen. Dessen Hereingabe verwertete Otele zur Führung. 

Wenige Minuten später verhinderte Dortmunds Torhüter Gregor Kobel gegen Ransford-Yeboah Königsdörffer das 0:2, das vor der Pause trotzdem noch fiel. Sambi Lokonga verwertete einen klugen Pass von Fabio Vieira zur verdienten Pausenführung. 

Dortmunder Sturmlauf nach der Pause

Die Dortmunder bekamen zwar durch ein dummes Foul von Warmed Omari gegen Maximilian Beier vom Elfmeterpunkt die Chance zum Anschluss. Den Strafstoß setzte Nationalspieler Nmecha indes kläglich neben das Tor. 

Kovac reagierte mit Doppelwechseln in der Halbzeit und nach einer gespielten Stunde. Dortmund spielte im zweiten Durchgang nun deutlich druckvoller. Für den HSV gab es kaum noch Entlastung. Ein erneuter Elfmeter war Startschuss für die Aufholjagd: Mikelbrencis war gegen Beier zu spät gekommen. Für den Pfiff musste der Videoschiedsrichter einschreiten.

Nur fünf Minuten später besorgte Silva den Ausgleich. Der Druck auf den HSV wurde nun immer größer. Die Hamburger kamen überhaupt nicht mehr aus der eigenen Hälfte raus. Ein Handspiel vom Miro Muheim gab Bensebaini vom Punkt erneut die Chance, die der Algerier zum großen Jubel der zuvor noch pfeifenden Südtribüne dankend annahm.

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