Umfrage: Mehrheit vom Gendern genervt
18.07.2023 - 14:57:30 | dts-nachrichtenagentur.deIn der Erhebung von Forsa fĂŒr RTL und ntv gaben 22 Prozent der BundesbĂŒrger an, die Verwendung einer geschlechtsneutralen Sprache unter Nutzung von "Genderzeichen" wie Sternchen, Unterstrich, Doppelpunkt und einer Pause beim Sprechen persönlich gut zu finden. Fast drei Viertel (73 Prozent) stört es, wenn so gesprochen oder geschrieben wird.
Die einzige Gruppe, die das "Gendern" mehrheitlich gut findet, sind die AnhĂ€nger der GrĂŒnen (58 Prozent). Ăhnlich deutlich fĂ€llt die Ablehnung von PlĂ€nen aus, die öffentliche Verwaltung - wie in Niedersachsen vorgesehen - auf die Verwendung einer "geschlechtsneutralen" Sprache in geschriebenen Texten zu verpflichten. 22 Prozent der BundesbĂŒrger fĂ€nden das richtig, 75 Prozent lehnen solche PlĂ€ne ab. Auch in dieser Frage sind es ausschlieĂlich die GrĂŒnen-AnhĂ€nger (58 Prozent), die sich mehrheitlich fĂŒr eine verpflichtende Verwendung der Gender-Sprache in Verwaltungstexten aussprechen. Mittlerweile gibt es in Deutschland auch BeschlĂŒsse, die das "Gendern" in geschriebenen Texten der Verwaltung oder an Schulen (z.B. in Zeugnissen) ausdrĂŒcklich verbieten: 48 Prozent der BundesbĂŒrger finden das richtig, 46 Prozent nicht richtig. Am hĂ€ufigsten gegen ein "Gender-Verbot" in Texten der öffentlichen Verwaltung sind die 18- bis 29-JĂ€hrigen (62 Prozent) sowie die AnhĂ€nger der GrĂŒnen (76 Prozent). Die Daten wurden vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag von RTL Deutschland vom 14. bis 17. Juli erhoben. Datenbasis: 1.009 Befragte.
dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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