Eintracht Frankfurt, Joti Chatzialexiou

Eintracht Frankfurt holt Nürnbergs Chatzialexiou für Krösche

Veröffentlicht am: 31.10.2026 um 10:54 Uhr | dpa, AD HOC NEWS
Joti Chatzialexiou soll die sportliche Führung des Bundesligisten übernehmen und damit auf Markus Krösche folgen. Der genaue Zeitpunkt seines Amtsantritts ist noch offen.

Chatzialexiou zwischen Nürnberg und Frankfurt

  • Joti Chatzialexiou soll vom 1. FC Nürnberg zu Eintracht Frankfurt wechseln.
  • Der Aufsichtsrat der Eintracht soll sich einstimmig für den 50-Jährigen entschieden haben.
  • Unklar bleibt, ob er noch vor dem Wintertransferfenster sein neues Amt antritt.
Joti Chatzialexiou geht Berichten zufolge nach Frankfurt. (Archivbild) - Bild: Daniel Karmann/dpa

Eintracht Frankfurt findet Krösche-Nachfolger

Eintracht Frankfurt hat bei der Suche nach einem neuen Sportvorstand offenbar Joti Chatzialexiou vom 1. FC Nürnberg verpflichtet. Der 50-Jährige soll auf Markus Krösche folgen, der den Bundesligisten Mitte Oktober verlassen hatte.

Treffen am Frankfurter Flughafen

Chatzialexiou soll sich am späten Freitagabend am Frankfurter Flughafen mit dem Aufsichtsrat der Eintracht getroffen haben. Nach Medienberichten habe sich das Gremium einstimmig für ihn als Nachfolger ausgesprochen.

Der gebürtige Frankfurter soll bereits einen Vertrag unterschrieben haben. Offen ist, wann er seine neue Position antritt; geprüft wird demnach, ob der Wechsel noch vor dem Ende des Wintertransferfensters umgesetzt werden kann.

Ablöse bleibt unter einer Million Euro

Für Chatzialexiou soll eine Ablöse von weniger als einer Million Euro vereinbart worden sein. Eine entsprechende Ausstiegsklausel soll der Sportvorstand bei seiner Vertragsverlängerung in Nürnberg Anfang August festgeschrieben haben.

Offizielle Mitteilungen der beiden Vereine lagen zunächst nicht vor. Chatzialexiou war früher Nachwuchstrainer bei der Eintracht und wechselte anschließend zum Deutschen Fußball-Bund. Im Sommer 2024 übernahm er beim 1. FC Nürnberg das Amt des Sportvorstands.

Der Wechsel ordnet sich in eine Neuaufstellung bei Eintracht Frankfurt ein. Der Bundesligist hatte sich Mitte Oktober von Markus Krösche getrennt und muss die sportliche Führung deshalb neu besetzen. Chatzialexiou bringt dafür einen direkten Bezug zum Verein mit: Er arbeitete früher in der Nachwuchsabteilung der Eintracht, bevor er zum Deutschen Fußball-Bund wechselte.

Beim DFB war der 50-Jährige in verschiedenen Funktionen für Nachwuchs- und Nationalmannschaften tätig. Seit Sommer 2024 verantwortet er als Sportvorstand die sportliche Entwicklung des 1. FC Nürnberg. Sein Wechsel würde damit einen Schritt vom Zweitligisten zu einem Bundesligisten bedeuten und zugleich eine Rückkehr nach Frankfurt markieren.

Aufgaben und Zeitplan

Für die Eintracht dürfte neben der Nachfolge Krösches die Verzahnung von Kaderplanung, Scouting und Nachwuchsarbeit im Mittelpunkt stehen. Chatzialexiou steht dabei für Erfahrung in der Talentförderung und für Kontakte aus seiner langjährigen Arbeit im deutschen Fußball.

Offen bleibt der genaue Beginn seiner Tätigkeit. Sollte der Wechsel noch vor dem Wintertransferfenster umgesetzt werden, könnte der neue Sportvorstand unmittelbar in die nächste Kaderplanungsphase einbezogen werden. Für Nürnberg würde der Abgang eine kurzfristige Suche nach einer neuen sportlichen Leitung auslösen.

Pressespiegel: Einigkeit, Unterschiede und offene Fragen

Frankfurter Rundschau: „Krösche-Nachfolge: Joti Chatzialexiou vor Wechsel zu SGE“ (30.10.2026)

Die Zeitung habe berichtet, Chatzialexiou werde voraussichtlich neuer Sportvorstand der Eintracht und könne weniger als eine Million Euro kosten. Sie setze den Schwerpunkt auf den geplanten Umbau des sportlichen Bereichs und auf Chatzialexious Erfahrung mit datenbasiertem Scouting und Talenten.

Stern: „Fußball-Bundesliga: Medien: Nürnbergs Chatzialexiou vor Wechsel nach Frankfurt“ (30.10.2026)

Der Stern habe den bevorstehenden Wechsel und die mögliche Ablöse unter einer Million Euro zusammengefasst. Zusätzlich habe der Beitrag den Blick auf mögliche Nachfolger in Nürnberg gerichtet, während der genaue Amtsantritt in Frankfurt offen geblieben sei.

Einigkeit bestehe beim erwarteten Wechsel und bei der vergleichsweise niedrigen Ablöse. Unterschiede lägen vor allem beim Schwerpunkt: Während die Frankfurter Rundschau Chatzialexious Profil und Frankfurter Einbindung hervorhebe, richte der Stern den Blick stärker auf die Folgen für Nürnberg.

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