EU-Parlament verschĂ€rft Sicherheitsvorschriften fĂŒr Spielzeug
Veröffentlicht am: 25.11.2025 um 13:26 Uhr | dts-nachrichtenagentur, AD HOC NEWSDie neuen Regeln sind eine Aktualisierung der Richtlinie aus dem Jahr 2009. Es ist eine Reaktion darauf, dass zunehmend im Internet eingekauft wird und immer hĂ€ufiger Digitaltechnik zum Einsatz kommt. FĂŒr die Umsetzung der neuen MaĂnahmen wird den Mitgliedstaaten und der Industrie eine Ăbergangsfrist von viereinhalb Jahren eingerĂ€umt. Im Jahr 2023 wurden nach EU-Angaben Spielzeuge im Wert von 6,5 Milliarden Euro in die EU importiert, wobei 80 Prozent aus China stammten. Spielzeug wurde im EU-Schnellwarnsystem am zweithĂ€ufigsten als gefĂ€hrliches Verbraucherprodukt gemeldet. Die neuen Vorschriften sollen sicherstellen, dass weniger unsicheres Spielzeug in die EU gelangt. Hersteller mĂŒssen kĂŒnftig eine umfassende Sicherheitsbewertung aller möglichen Risiken durchfĂŒhren, bevor sie ein Spielzeug auf den Markt bringen. Die Verordnung prĂ€zisiert und verschĂ€rft auch die Anforderungen an Wirtschaftsakteure wie Hersteller, Importeure und HĂ€ndler. Online-MarktplĂ€tze mĂŒssen ihre Plattformen so gestalten, dass VerkĂ€ufer die CE-Kennzeichnungen und Sicherheitswarnungen von Spielzeug anzeigen können. Die neuen Regeln treten 20 Tage nach Veröffentlichung im Amtsblatt der EU in Kraft.
