Explosion in Athen, Plaka

Explosion in Athen: GebĂ€ude nahe Hadrianstor eingestĂŒrzt

Veröffentlicht am: 25.09.2026 um 11:03 Uhr | dts-nachrichtenagentur, AD HOC NEWS

Eine Explosion hat in Athens historischem Viertel Plaka ein zweistöckiges GebĂ€ude zerstört. Ein Passant wurde verletzt, zwei Frauen kamen ins Krankenhaus; die Behörden prĂŒfen SchĂ€den an weiteren HĂ€usern.

Explosion in der Altstadt von Athen: GebĂ€ude eingestĂŒrzt
Griechischer Polizist (Archiv) - Bild: via dts Nachrichtenagentur

Eine heftige Explosion hat am Freitag in der Altstadt von Athen ein zweistöckiges GebĂ€ude zum Einsturz gebracht. Ein Passant wurde durch TrĂŒmmer verletzt, zwei Frauen aus einem benachbarten GebĂ€ude gerettet und in ein Krankenhaus gebracht.

RettungskrÀfte suchen nach weiteren Opfern

Nach Angaben des Senders ERTNews zerbrachen in der Umgebung Fensterscheiben, außerdem wurden Autos durch herabgeschleuderte TrĂŒmmer beschĂ€digt. Die Feuerwehr löschte eine kleine Brandstelle und suchte nach möglichen weiteren Opfern.

Das betroffene Gebiet nahe dem Hadrianstor im historischen Viertel Plaka wurde abgesperrt. Der stellvertretende BĂŒrgermeister von Athen, Paris Charlavtis, sagte dem Sender ERT, das GebĂ€ude sei vollstĂ€ndig zerstört; die Ursache werde untersucht.

Versorgung vorsorglich unterbrochen

Erste Vermutungen deuten auf ein Gasleck als Auslöser der Explosion hin. Die Gas- und Stromversorgung in der Umgebung wurde vorsorglich unterbrochen.

Die Explosion beschĂ€digte auch benachbarte GebĂ€ude und GeschĂ€fte. Die Behörden prĂŒfen deren StabilitĂ€t, da ein weiteres GebĂ€ude wegen seines Alters möglicherweise als unsicher eingestuft werden könnte.

Die Explosion ereignete sich in einem besonders sensiblen Teil Athens. Plaka liegt unmittelbar unterhalb der Akropolis und gehört zu den Ă€ltesten und meistbesuchten Vierteln der griechischen Hauptstadt. Enge Straßen, historische Bausubstanz und eine hohe Dichte an GeschĂ€ften und Wohnungen erschweren dort sowohl die Evakuierung als auch die PrĂŒfung benachbarter GebĂ€ude.

Bei einem möglichen Gasleck steht neben der unmittelbaren Suche nach Verletzten die Sicherung der Versorgungssysteme im Mittelpunkt. Die vorsorgliche Unterbrechung von Gas und Strom soll verhindern, dass sich weitere BrĂ€nde entzĂŒnden oder beschĂ€digte Leitungen zusĂ€tzliche Gefahren verursachen. Die SchĂ€den an umliegenden GebĂ€uden mĂŒssen statisch bewertet werden, bevor Anwohner, BeschĂ€ftigte und Besucher in den abgesperrten Bereich zurĂŒckkehren können.

Historische Bausubstanz erhöht den PrĂŒfbedarf

Der Einsturz eines zweistöckigen GebĂ€udes kann in einer dicht bebauten Altstadt Kettenrisiken auslösen, wenn TrĂŒmmer tragende Bauteile benachbarter HĂ€user beschĂ€digt haben. FĂŒr die Behörden bedeutet das, RettungseinsĂ€tze, Brandschutz und Denkmalschutz miteinander abzustimmen. Erst die Untersuchung der GebĂ€udestruktur und der technischen Leitungen wird zeigen, wie groß der betroffene Bereich bleibt und ob die vermutete Ursache bestĂ€tigt wird.

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