Fortbestehen, Ampel-Koalition

Ein Drittel fĂŒr Fortbestehen der Ampel-Koalition bis 2025

10.11.2023 - 00:36:34 | dpa.de

Fast die HĂ€lfte der deutschen BĂŒrger plĂ€diert fĂŒr eine vorgezogene Bundestagswahl, wĂ€hrend nur knapp ein Drittel die aktuelle Koalition bis 2025 unterstĂŒtzt.

Bundeskanzler Olaf Scholz (M.), Finanzminister Christian Lindner (l.) und Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck. - Foto: Kay Nietfeld/dpa

41 Prozent der BĂŒrger in Deutschland befĂŒrworten dem aktuellen ARD-«Deutschlandtrend» zufolge eine Neuwahl vor dem Ende der Legislaturperiode.

Mit 32 Prozent spricht sich nur knapp ein Drittel fĂŒr ein Fortbestehen der Ampel-Koalition bis zur nĂ€chsten regulĂ€ren Bundestagswahl im Jahr 2025 aus, wie aus dem veröffentlichten «Deutschlandtrend» im ARD-«Morgenmagazin» hervorgeht. Mit 86 Prozent sind ist der Anteil der BefĂŒrworter einer vorgezogenen Bundestagswahl unter den AfD-AnhĂ€ngern am grĂ¶ĂŸten.

Bei der Sonntagsfrage des Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap gibt es kaum VerĂ€nderungen im Vergleich zur Umfrage vor einer Woche - die Ampelpartner GrĂŒne und FDP gewinnen allerdings jeweils einen Prozentpunkt. Die GrĂŒnen kĂ€men damit auf 15 Prozent, die FDP wĂ€re mit 5 Prozent wieder im Bundestag vertreten. Die SPD landet bei 15 Prozent (-1). Die Linke bĂŒĂŸt ebenfalls einen Punkt ein und wĂŒrde mit 4 Prozent aus dem Parlament fliegen. Mit 30 Prozent bleibt die Union unverĂ€ndert an der Spitze.

Antisemitismus-BekÀmfpung nicht weit genug

Aus der Befragung geht ebenfalls hervor, dass mit 56 Prozent mehr als der HĂ€lfte der Befragten die Anstrengungen zur BekĂ€mpfung von Antisemitismus in Deutschland nicht weit genug gehen. 23 Prozent halten sie fĂŒr ausreichend, 9 Prozent gehen sie zu weit.

FĂŒr die Umfrage hat das Institut Infratest dimap knapp 1200 Wahlberechtigte in Deutschland befragt. Wahlumfragen sind generell immer mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten. GrundsĂ€tzlich spiegeln Umfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf den Wahlausgang.

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