HĂ€lfte der Ostdeutschen hadert mit Funktionieren der Demokratie
17.01.2025 - 11:14:59In den neuen BundeslĂ€ndern ist es sogar mehr als die HĂ€lfte der Befragten - 53 Prozent. Besonders ausgeprĂ€gt ist diese Haltung in ökonomisch schwĂ€cheren Regionen, wo die Menschen zugleich eine fehlende soziale Gerechtigkeit beklagen und Sorgen vor einem wirtschaftlichen und sozialen Abstieg haben. SPD-Politiker Schneider fĂŒhrt den Unmut auf "Abwertungserfahrungen seit den Neunzigerjahren und fehlende ReprĂ€sentation" zurĂŒck. Er fordert, mehr FĂŒhrungspositionen mit Ostdeutschen zu besetzen. Gering ausgeprĂ€gt ist laut "Deutschland-Monitor" auch das "Wir-GefĂŒhl" im Land. Nur 31 Prozent der Befragten haben demnach ein stabiles Grundvertrauen in ihre Mitmenschen. Nur jeder Achte schĂ€tzt den gesellschaftlichen Zusammenhalt positiv ein. Auf lokaler Ebene ist das soziale Vertrauen dagegen im vergangenen Jahrzehnt gewachsen. Schneider sieht darin eine Chance: Man mĂŒsse den lokalen Zusammenhalt stĂ€rken, "ohne dabei auszugrenzen". In den deutschen Nachbarschaften mĂŒsse man "offen sein fĂŒr Menschen, die von auĂerhalb hinzuziehen, ob aus dem In- oder Ausland".


