Frankfurts Kalimuendo lÀsst Heidenheims Hoffnungen schwinden
14.03.2026 - 17:28:41 | dpa.deEintracht Frankfurt hat den 1. FC Heidenheim in der FuĂball-Bundesliga noch tiefer in die Krise gestĂŒrzt. Nach dem 1:0 (0:0)-Heimsieg der Eintracht am 26. Spieltag wird der Abstieg des Clubs von der Ostalb immer wahrscheinlicher. Der RĂŒckstand des Tabellenletzten auf den Relegationsplatz betrĂ€gt weiter zehn Punkte. WĂ€hrenddessen festigte die Eintracht den siebten Platz, der möglicherweise zur Qualifikation fĂŒr den Europapokal reicht.
Nach einer harmlosen ersten HĂ€lfte ohne Höhepunkte erzielte Frankfurts Winter-Zugang Arnaud Kalimuendo in der 53. Minute mit einem sehenswerten Seitfallzieher den Siegtreffer fĂŒr die Gastgeber. Die Eintracht beendete die Partie zu zehnt, weil KapitĂ€n Robin Koch in der 73. Minute nach einem wiederholten Foulspiel die Gelb-Rote Karte sah.
Riera mit drittem Sieg im dritten Heimspiel
FĂŒr Albert Riera war es im dritten Bundesliga-Heimspiel als Frankfurter Coach der dritte Heimsieg. Das gelang mit der Eintracht zuletzt Lothar Buchmann 1980. FĂŒr die Heidenheimer geht derweil die Mega-Krise weiter. Seit 13 Bundesliga-Partien ist die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt sieglos. Das ist laufender Vereinsnegativrekord.
Bereits vor dem Spieltag war die Ausgangslage fĂŒr die Heidenheimer mit zehn Punkten Abstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz extrem schlecht. Ein so groĂer RĂŒckstand wurde so spĂ€t in der Saison noch nie in der Bundesliga-Historie wettgemacht.
Pfiffe zur Halbzeit
Die 58.700 Zuschauer sahen eine Ă€uĂert schwache erste HĂ€lfte ohne auch nur einen einzigen nennenswerten Abschluss. Die Eintracht hatte zwar viel Ballbesitz, doch wie schon zuletzt beim 0:0 gegen den FC St. Pauli fehlten Tempo, KreativitĂ€t und Durchschlagskraft.
Den Heidenheimern fiel es gegen ideenlose Frankfurter leicht, defensiv stabil zu stehen. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass der Tabellenletzte selbst bis zur Pause keine Torgefahr ausstrahlte. Angesichts des harmlosen Auftritts ihrer Mannschaft reagierten einige Frankfurter AnhÀnger zur Halbzeit mit Pfiffen.
Kalimuendo artistisch zur FĂŒhrung
Nach der Pause wurden die Frankfurter zielstrebiger. Die bis dahin mit Abstand beste Chance der Partie hatte in der 50. Minute Eintrachts Ritsu Doan, der aber unter BedrÀngnis deutlich verzog. Besser machte es Kalimuendo, der nach Kopfball-Vorlage von Koch artistisch zum 1:0 traf.
Nach der FĂŒhrung blieb die Eintracht am DrĂŒcker und suchte die Vorentscheidung. Doch klare Chancen konnten sich die Hessen nicht herausspielen.
Heidenheims Ausgleich zÀhlt nicht
Und die Heidenheimer? Die fanden lange Zeit offensiv ĂŒberhaupt nicht statt und spielten wie ein Absteiger. Wie aus dem Nichts erzielte Sirlod Conteh nach einem Konter den vermeintlichen Ausgleich (68.), doch der Treffer wurde nach VideoĂŒberprĂŒfung wegen einer hauchdĂŒnnen Abseitsposition aberkannt.
Nachdem die Eintracht durch Kochs Platzverweis in Unterzahl geraten war, lauerten die Hausherren auf Konter. Doan fehlte jedoch die nötige PrĂ€zision im Abschluss (75.), Ayoube Amaimouni-Echghouyab scheiterte am guten Heidenheimer Keeper Diant Ramaj (79.). In der Schlussphase drĂŒckten die Schwaben noch einmal auf den Ausgleich, ein Tor gelang ihnen aber nicht mehr.
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