Franziska Giffey für Armin Laschet als CDU-Chef
Veröffentlicht: 07.03.2020 um 14:46 Uhr, Redaktion AD HOC NEWS, Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller (Chefredaktion)Gefragt, ob eine weitere Zusammenarbeit in der Großen Koalition mit einem möglichen CDU-Vorsitzenden Friedrich Merz nicht sehr schwierig würde, erklärte sie, ihrer Ansicht nach müsse man "mit den vorhandenen Ressourcen flexibel umgehen". Zur weiteren Zusammenarbeit in der Großen Koalition stellte Giffey fest, es gebe einen Koalitionsvertrag als Arbeitsgrundlage, "egal, für wen sich die CDU entscheidet". Die Sozialdemokraten blieben etwa bei den Themen Frauenförderung und Kampf gegen den Rassismus bei ihrer klaren Linie. "Das ist fester Teil unserer Grundüberzeugungen", machte die SPD-Politikerin deutlich. Darüber werde die SPD sich auch mit der neuen Führung der Christdemokraten auseinandersetzen. Giffey machte klar, die CDU müsse nach den Geschehnissen von Thüringen ihr Verhältnis zur Partei Die Linke überdenken. "Leben ist das, was passiert, während Du dabei bist, andere Pläne zu machen", sagte die 41-jährige Politikerin. Die Ereignisse in Thüringen hätten gezeigt, dass auf der reinen Lehre gegründete und auf einer höheren Ebene getroffene Entscheidungen nicht immer zur Realität passten. In einem solchen Fall brauche man "einen Plan B. Den hat die CDU nicht gehabt". Das werde künftig aber erforderlich sein, um politisch handlungsfähig bleiben zu können, erklärte die Sozialdemokratin Franziska Giffey, die seit 2018 Familienministerin im Kabinett Merkel ist, gegenüber dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland".
Redaktion ad-hoc-news.de, RSM
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