Weniger BĂŒrgergeld-EmpfĂ€nger schaffen Sprung in regulĂ€re Arbeit
27.04.2026 - 00:00:00 | dts-nachrichtenagentur.deDemnach wurden im Jahr 2017 insgesamt 102.084 Minijobber in sozialversicherungspflichtige Jobs vermittelt, im vergangenen Jahr waren es bis September nur noch 50.831 - und damit hochgerechnet rund 67.775. Auch bei Vollzeitstellen halbierten sich die Integrationen nahezu von 33.953 auf 16.315 FĂ€lle, hochgerechnet auf 21.753.
Deutlich wird der RĂŒckgang auch bei der Quote: Demnach schafften 2017 noch 27,1 Prozent der Minijob-Aufstocker den Ăbergang in eine regulĂ€re BeschĂ€ftigung (102.084 von 376.292 Im Jahresmittel), im Jahr 2025 (bis einschlieĂlich September) waren es nur noch 18,6 Prozent (50.831 von 273.911).
Die CSU-Bundestagsabgeordnete und Sozialpolitikerin HĂŒlya DĂŒber sagte der "Bild": "Wenn weniger Menschen aus der Grundsicherung in regulĂ€re Jobs kommen, zeigt das: Die Anreize im System stimmen noch nicht." Und weiter: "Zu oft lohnt sich Arbeit nicht." Ziel mĂŒsse sein, "dass sich mehr Arbeit spĂŒrbar lohnt und der Schritt in regulĂ€re BeschĂ€ftigung attraktiver wird".
Der AfD-Bundestagsabgeordnete Jan Feser, der die Zahlen abgefragt hatte, sagte derselben Zeitung, die Bundesagentur fĂŒr Arbeit verwalte Arbeitslosigkeit "gröĂtenteils nur noch, anstatt sie wirksam zu beenden. Minijobs werden vielfach zum missbrauchsanfĂ€lligen Dauerzustand, statt als BrĂŒcke in echte BeschĂ€ftigung zu dienen."
Die Bundesagentur wies die Kritik zurĂŒck und verwies auf die schwache Arbeitsmarktlage.
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