Gauck, Vorgehen

Gauck will entschlosseneres Vorgehen gegen ungeordnete Zuwanderung

Veröffentlicht am: 05.10.2024 um 11:02 Uhr | dts-nachrichtenagentur, AD HOC NEWS

Der frĂŒhere BundesprĂ€sident Joachim Gauck hat sich fĂŒr ein entschlosseneres Vorgehen gegen ungeordnete Zuwanderung und fĂŒr eine konsequente Abschiebung von auslĂ€ndischen StraftĂ€tern ausgesprochen.

Joachim Gauck (Archiv) - Bild: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Joachim Gauck (Archiv) - Bild: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
"SelbstverstĂ€ndlich bin ich fĂŒr die Abschiebung krimineller AuslĂ€nder", sagte Gauck den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagausgaben). Allerdings wisse er auch um die Herausforderung bei der Umsetzung. Gauck ist der Ansicht, dass es in der Migrationspolitik zweierlei braucht.

"Zum einen die Erinnerung daran, was wir in diesem Land ohne Zuwanderung wĂ€ren, ein wirtschaftlicher Niedergang wĂ€re unausweichlich. Zum anderen mĂŒssen wir unsere Haltung zu ungeordneter Zuwanderung Ă€ndern und entschlossener agieren", erklĂ€rte er. Man mĂŒsse die Akzeptanz fĂŒr die Zuwanderungspolitik erhöhen. Vor allem von der Union erwartet der frĂŒhere BundesprĂ€sident, dass sie Angebote fĂŒr konservative WĂ€hler macht. "Dieses Locken von konservativen WĂ€hlern ist bei der Rechtsaußenpartei mit krĂ€ftigen Ressentiments und abwertenden Urteilen gegenĂŒber Zugewanderten verbunden", so Gauck. "Was wir jetzt von den konservativen Parteien brauchen, ist Realismus, nicht aber Ressentiment und Fremdenfeindlichkeit."

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